Umweltkarte: Stadt erhöht den Zuschuss

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Wie die Stadt Aalen die zum 1. August anstehende Preiserhöhung des ÖPNV auffangen will.

Aalen. Auf Vorschlag der Stadtverwaltung haben die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt, Stadtentwicklung und Technik (AUST) in der jüngsten Sitzung entschieden, den monatlichen städtischen Zuschuss für die Umweltkarte um einen Euro auf 14 Euro pro Ticket zu erhöhen, um damit die gleichzeitige Preiserhöhung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Ostalbkreis aufzufangen. Denn zum 1. August hat der Ostalbkreis erneut eine moderate Preiserhöhung im ÖPNV angekündigt. „Dadurch würde sich der Abgabepreis der Umweltkarte um einen Euro pro Ticket und Monat von derzeit monatlich 39 Euro auf 40 Euro erhöhen“, sagte OB Frederick Brütting. Mit der Anhebung des Zuschusses indes sei es möglich, den „vermarktungstechnisch schickeren Abgabepreis“ von 39 Euro beizubehalten.

Hintergrund: Seit zweieinhalb Jahren kann man für 39 Euro im Monat mit dem Bus auf allen Strecken im Aalener Stadtgebiet fahren. So viel kostet die Umweltkarte für Kunden des Jahresabonnements. Dieser Vorzugspreis ist möglich, weil die Stadt Aalen die Kosten bezuschusst - aktuell mit monatlich 13 Euro pro Ticket.

Im vergangenen Jahr belief sich der städtische Zuschuss auf insgesamt 202 548 Euro. Durch die anstehende Zuschusserhöhung rechnet die Stadt für das aktuelle Jahr mit Mehrkosten von etwa 7500 Euro. Dabei geht sie von 17 379 verkauften Tickets im laufenden Jahr aus. Das sind rund 500 Tickets mehr als im vergangenen Jahr. Seit 2019 seien die Verkaufszahlen für die Umweltkarte ständig gestiegen, heißt es in der Sitzungsvorlage.

Rückerstattung für drei Monate

Für die Monate Juni, Juli und August dieses Jahres dürfen sich zudem Inhaber von Abonnementkarten - zu der auch das Umweltticket zählt - über eine Rückerstattung freuen. Grund: Die Bundesregierung fördert in diesen Monaten den ÖPNV im gesamten Bundesgebiet mit dem sogenannten 9-Euro-Ticket. „Die Differenz wird rückerstattet“, heißt es in der Sitzungsvorlage.

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