Albaufstieg: Alternativen suchen

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Demo gegen Kreiselbau in Unterkochen am 13. Juni

Das Bündnis gegen den Ausbau der Ebnater Steige nimmt Stellung zum Kreisel und Albaufstieg.

Aalen-Unterkochen.Die Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderats haben vor Kurzem in der SchwäPo ihre Positionen zu Albaufstieg und Kreisel dargelegt. Das Bündnis gegen den Ausbau der Ebnater Steige äußert sich dazu in einem Schreiben und beruft sich auf Infos des Regierungspräsidiums.

Albaufstieg: Im Bundesverkehrswegeplan 2030 sei die künftige Anbindung der B19 an die A7 und die Ortsumfahrung Ebnat als Maßnahme im vordringlichen Bedarf enthalten. Es gebe aber laut RP bisher noch keine Pläne für die Realisierung des Albaufstiegs, die Trassenführung sei noch offen, so die Gruppe. „Die Machbarkeit aller vorgeschlagenen Alternativen wird neutral geprüft, der Ausbau der L 1084 ist nicht die einzige Option. Eine Ablehnung des Ausbaus führt auch nicht zu einer Streichung der Gesamtmaßnahme aus dem vordringlichen Bedarf“, so das Bündnis. „Alle bisher eingereichten Alternativen kamen vom Bündnis gegen den Ausbau und wurden vom RP aus technischen oder Umweltgründen als in der Form nicht machbar eingestuft; neue oder verbesserte Versionen hätten aber durchaus eine Chance auf Realisation.“

Wer den Ausbau der Ebnater Steige verhindern wolle, müsse sich mit anderen Alternativen zum Albaufstieg beschäftigen, aber nicht mit der Pulverturmtrasse.

Zur Kreiseldiskussion: „Laut RP ist der geplante Kreisel so leistungsfähig dimensioniert, dass er das erhöhte Verkehrsaufkommen durch den Ausbau der Ebnater Steige aufnehmen kann. Somit ist der Kreisel ein weiterer Grundstein für den Ausbau der Steige als Albaufstieg.“ Vor der endgültigen Festlegung der künftigen Aufstiegstrasse seien deshalb weder Planung noch Bau eines so großen Kreisels empfehlenswert. „Die proklamierte Verbesserung des Verkehrsflusses führt in erster Linie zu mehr Durchgangsverkehr und widerspricht so allen behaupteten positiven Auswirkungen auf Umwelt und Anwohnerschaft“, so das Bündnis weiter. Es gebe „deutlichen Widerstand“ gegen den Bau des für innerörtliche Bedürfnisse „völlig überdimensionierten“ Kreisels. Das Bündnis hätte 200 schriftliche Eingaben von Bürgerinnen und Bürgern gesammelt. Die Gruppe stehe für Gespräche mit Ortschaftsrat & Co. bereit.

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