Benefizkonzert der Cappella Nova im Juni

Jahreshauptversammlung der Cappella Nova – Benefizkonzert am 26. Juni.

Aalen-Unterkochen. Die Cappella Nova, der vor 45 Jahren gegründete Chor der katholischen Kirchengemeinde Unterkochen, hat die Corona-Pandemie bislang gut gemeistert. Dies wurde bei der Jahreshauptversammlung im Bischof-Hefele-Haus deutlich. Der Präses des Chores, Pfarrer Andreas Macho, bescheinigte Chordirektor Ralph Häcker, er habe „immer das Beste daraus gemacht“. Alle Vorstands- und Ausschussmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt.

„Vor drei Jahren war die Welt noch in Ordnung“, begann Ralph Häcker seinen Bericht. 2019 habe die Cappella Nova am „Singing Day“ mit John Rutter beim Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd teilgenommen und ein vielbeachtetes Adventskonzert unter dem Motto „Der Stern von Bethlehem“ gegeben. „Das war eine Sternstunde, von der wir lange zehren können“, so der Chorleiter.

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie im März 2020 sei nichts mehr, wie es war. „Aber wir haben getan, was wir tun durften.“ Die Hygienekonzepte der Diözese wurden strikt befolgt. Damit sei der Chor gut gefahren. Häcker dankte in diesem Zusammenhang besonders den Hygieneverantwortlichen Andreas und Bärbel Weidner. Nachdem 2020 kein Konzert möglich war, wurde das Adventskonzert 2021 – mit zwei Metern Abstand und Maske – in der leeren Wallfahrtskirche aufgezeichnet und auf dem YouTube-Kanal der Seelsorgeeinheit übertragen.

In seinem Ausblick wies Ralph Häcker auf zwei Besonderheiten hin: Am Sonntag, 26. Juni, um 19 Uhr findet in der Wallfahrtskirche ein Benefizkonzert unter dem Motto „Best of Cappella Nova“ statt. Außerdem bewirbt sich der Chor für den „Klingenden Adventskalender“ der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Pfarrer Andreas Macho dankte den Sängerinnen und Sängern für ihr Durchhaltevermögen und dem Chorleiter für seine wöchentlichen „C(h)orona News“. Die Cappella Nova habe wesentlich zur feierlichen Gestaltung der Gottesdienste beigetragen, vor allem in Zeiten, als der Gemeindegesang verboten war. Seit Ostern seien Mensch und Natur in Aufbruchsstimmung: „Das Eis ist gebrochen.“

„Während der Coronazeit haben von 44 Chormitgliedern über 30, also zwei Drittel, am Schola-Pool teilgenommen und sich damit aktiv an der Gestaltung der Gottesdienste beteiligt,“ hob Andreas Weidner in seinem Bericht als erster Vorsitzender der Cappella Nova hervor. Bei der Wahl wurde die gesamte Vorstandschaft in ihren Ämtern bestätigt.

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