BI: Kein Ausbau der Ebnater Steige

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Die Unterkochener Bürgerinitiative begrüßt die Entlastung für den Ort, die die mögliche Pulverturmtrasse brächte.

Aalen-Unterkochen. Die Bürgerinitiative (BI) Unterkochen nimmt Stellung zum Artikel "Schulterschluss für den Albaufstieg" und zum zugehörigen Kommentar "Lösung in Sicht" vom 18. Mai. "Der Jubel von Frau Weinke in ihrem Kommentar ist für uns befremdlich", heißt es in der Stellungnahme. Der Mobilitätspakt würde jetzt endlich die Lösung einer unendlichen Geschichte präsentieren, zitiert die BI. Die Ebnater Steige werde ausgebaut und zur Entlastung Unterkochens soll die Pulverturmtrasse beitragen.

Die Bürgerinitiative Unterkochen habe die Pulverturmtrasse nicht gefordert. Die Position der BI sei eindeutig: kein Ausbau der Ebnater Steige. Unterkochen dürfe nicht von einem dreispurigen Autobahnzubringer geteilt werden. "Unterkochen braucht weniger Verkehr statt mehr", schreibt die BI weiter. Mit dieser Position stehe die Bürgerinitiative nicht alleine da. In zwei Wochen seien im März über 1000 Unterschriften gegen den Ausbau zusammengekommen. "Daher ist die BI Unterkochen ganz und gar nicht zufrieden mit diesen neuesten Verlautbarungen des Mobilitätspakts", steht in der Stellungnahme.

Die Bürgerinitiative Unterkochen habe alle bisher bekannten und auch schon diskutierten Varianten zum Thema Albaufstieg gesammelt und öffentlich zugänglich gemacht. Darunter finde sich auch die Pulverturmtrasse. Eine recht neue Idee, die Oberbürgermeister Rentschler Anfang des Jahres ins Spiel gerbacht habe. Der genaue Trassenverlauf und deren Anbindung an die Autobahn könne bislang nur vermutet werden. Das Mobilitätsbündnis verspricht sich von dieser Trasse eine Entlastung für Unterkochen und für Königsbronn.

Natürlich sei es begrüßenswert, dass für Unterkochen eine Entlastung geschaffen werden soll. "Aber wenn die Pulverturmtrasse so viel Entlastung bringen soll, warum dann am Ausbau der Steige festhalten?", fragt die BI.

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