Die Kocherburgschule ist wie neu

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Die Klasse 2b begrüßte die Gäste mit einem Lied.
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Nach fünfjähriger Sanierungs- und Umbauphase ist in Unterkochen ein Lern- und Arbeitsort für Schülerinnen und Schülern mit aktuellsten Standards entstanden.

Aalen-Unterkochen

Mit einer Feierstunde wurden die sanierten und umgebauten Räume der Kocherburgschule offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Fünf Jahre lang war die komplette Schule bei laufendem Betrieb grundlegend modernisiert worden.

Nach einem Auftaktlied der Klasse 2 der Grundschule, die im Rahmen des Umbaus neu im Gebäude integriert wurde, begrüßte Oberbürgermeister Frederick Brütting die Gäste, darunter unter anderem Bürgermeister Karlheinz Ehrmann, Gemeinde- und Ortschaftsräte, die Planer, das Lehrerkollegium, und einige Schüler. Mit viel Engagement und vorausschauenden Entschlüssen von Gemeinderat und Planern in Zusammenarbeit mit der Schulleitung habe man ein beispielhaftes und nachhaltiges Projekt geschaffen. Alle hätten fünf Jahre lang vorbildlich zum Wohle von Schülern und Lehrern miteinander eine tolle Schule gebaut.

„Es wurden im Bestand des Gebäudes ökologisch verantwortlich aktuellste Standards geschaffen“, betonte er. 9,7 Millionen Euro wurden investiert, rund 40 Prozent Energieeinsparung erreicht. „Das ist ein gutes Beispiel für andere Schulstandorte, an denen saniert werden muss“, ergänzte Brütting.

Ortsvorsteher Florian Stütz sagte, dass jeder Euro – auch über die lange Bauzeit – bestens angelegtes Geld sei. Er bedankte sich ausdrücklich bei Wolfgang Balle, stellvertretender Leiter des Amtes für Gebäudewirtschaft der Stadt Aalen.

Zweiter Sieger

Jürgen Krauss, Architekt und Partner beim Aalener Büro ip21 Architekten, der zusammen mit seinem Kollegen Stephan Zechmeister die Gesamtplanung des Projektes innehatte, erläuterte den Ablauf der in mehreren Abschnitten abgelaufenen Arbeiten. Entstanden sei eine neue Schule in älterem Bestand, was eine deutliche Einsparung bedeute. Erforderlich sei vor allem eine kontinuierliche intensive Zusammenarbeit der Beteiligten gewesen.

Im Übrigen sei das Projekt 2. Sieger beim Ostalb-Schulpreis geworden. Zechmeister ergänzte, Schüler und Lehrer hätten jetzt einen deutlichen Mehrwert. Beide überreichten symbolisch einen Schlüssel und zusätzlich eine Spende von 500 Euro an Rektorin Anita Stark und Konrektor Marc Abele.

Die Rektorin freute sich: „So schön kann Schule sein.“ Es sei eine große Herausforderung gewesen mit viel Umziehen, Zusammen- und Auspacken. Aber es seien tolle Lern- und Arbeitsplätze entstanden, „eine echte Sahnetorte“. Sie überreichte den Ehrengästen einen Tischkalender mit Fotos der Bauverläufe.

Nach einem von Schülerin Chiara Bialon mit Begleitung von Musiklehrerin Barbara Stadelmaier vorgetragenen Lied machten sich die Gäste auf einen Rundgang durch das Gebäude, dazwischen zeigte die Klasse 7b einen Tanz im Treppenhaus.

Die Architekten Jürgen Krauss (Zweiter v.r.) und Stephan Zechmeister (l.) vom Büro ip21 Architekten übergaben Rektorin Anita Stark und Konrektor Marc Abele (r.) symbolisch den Schlüssel zur „neuen“ Schule.

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