Palm will Mountainbike-Park bauen - Verhandlungen laufen

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Vielleicht machen Mountainbiker bald solche Sprünge auf der Wiese hinterm Gasthaus Läuterhäusle in Unterkochen, wenn die Pläne für einen Mountainbike-Park realisiert werden können. Symbolbild: pixabay
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Hinterm Läuterhäusle könnten vielleicht bald Kinder und Erwachsene das Mountainbike-Fahren lernen. Wenn der Grunderwerb klappt.

Aalen-Unterkochen

Eine überraschende Nachricht hatten Mountainbike-Managerin und -Manager dabei, als sie im Kultur-, Bildungs- und Finanzausschuss ihre Arbeit vorstellten. „In Zusammenarbeit mit der Papierfabrik Palm haben wir einen Mountainbike-Park geplant“, heißt es in der Präsentation von Marion Fromberger und Simon Gegenheimer.

„Kocher Family Campus“ könnte er heißen und es Kindern und Erwachsenen ermöglichen, dort das Mountainbike-Fahren zu lernen. Für alle Könnerstufen soll der Park geeignet sein, dazu familienfreundlich. Egal ob Kind mit Laufrad oder Mountainbike-Profi: Für alle habe der Park etwas zu bieten, sagt Fromberger. Im Blick habe man dafür ein Areal beim Läuterhäusle, ergänzt Gegenheimer.

Der Park soll einen moderaten Aufstieg und zwei Abfahrten enthalten. „Im Einklang mit der Natur“ ist auf der Präsentationsfolie zu lesen. Eine Brücke über den Weißen Kocher könnte den Park mit den Parkplätzen auf der anderen Seite des Flusses verbinden. Nachhaltige Hindernisse sollen den Parcours ergänzen.

Auf Nachfrage von Inge Birkhold (Zählgemeinschaft Birkhold/Traub) ergänzt Fromberger, dass die Papierfabrik Palm alle Kosten übernehme und der Park kostenlos für die Öffentlichkeit zur Verfügung stünde. „Wir möchten Verhaltensregeln aufstellen und Uhrzeiten festsetzen, um die Anwohner zu schützen“, sagt die Mountainbike-Managerin. In der Präsentation von Fromberger und Gegenheimer ist die Rede davon, dass das Projekt noch in diesem Jahr realisiert werden könnte.

Dr. Wolfgang Palm aber stellt am Tag nach der Sitzung im Gespräch mit der SchwäPo klar: „Die Grundstücksverhandlungen sind noch nicht abgeschlossen.“ Hintergrund: Nur wenn er die Wiese hinterm Läuterhäusle kaufen kann, kann er dort einen Mountainbike-Park bauen. Es sei also noch völlig offen, ob sich die Idee realisieren lasse, merkt er sinngemäß an.

Über die Idee sagt Palm, dass die Papierfabrik nun seit 150 Jahren in Unterkochen besteht und spricht von „fantastischen 150 Jahren“, in denen die Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und den Menschen im Ort immer sehr gut funktioniert habe. „Dafür möchten wir den Unterkochenern etwas zurückgeben“, sagt Palm.

Es waren fantastische 150 Jahre. Dafür möchten wir den Unterkochenern etwas zurückgeben.“

Dr. Wolfgang Palm, Geschäftsführer Papierfabrik Palm
Der rot markierte Bereich zeigt ganz grob und ungefähr, wo in etwa der Mountainbike-Park entstehen könnte. Vorausgesetzt der Grunderwerb klappt.

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