Schaukel, Kletterturm und Balanciergerät

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Die Außenanlage der Kita am Kocherursprung wird gestaltet.

Aalen-Unterkochen. Mit der Gestaltung des Außenspielbereichs der Kindertagesstätte am Kocherursprung in Unterkochen haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt, Stadtentwicklung und Technik, kurz AUST, befasst. Wer die Arbeiten erledigt und zu welchem Preis.

An der Waldhäuser Straße in Unterkochen entsteht das Mehrgenerationenprojekt "Oberdorfer Hof" mit 41 barrierefreien Seniorenwohnungen und einer viergruppigen Kita für 76 Kinder im Alter von ein bis sechs Jahren. Die Bauarbeiten der neuen städtischen "Kita am Kocherursprung" kommen gut voran. Der zur Kita gehörende etwa 800 Quadratmeter große Außenspielbereich wird von der Stadt Aalen angelegt. Die Einzäunung und die grobe Ausformung des Geländes übernimmt die Aalener Firma "best age care". Das Konzept für den Außenspielbereich sieht einen Aufenthalt im Freien mit Bewegungsspielen für die motorische Förderung, Möglichkeiten für soziales und kreatives Spiel sowie Ruhebereiche vor. Zu den Elementen zählen daher eine fünf Meter breite Terrasse auf der Gebäude Westseite. Die Terrassenflächen können zum Sitzen oder zum Spielen – unter anderem mit Bobbycars genutzt werden. Direkt an die Terrasse grenzt der Sandspielbereich mit Muschelkalk-Blöcken und sogenannten Findlingen an. Hier sollen ein Spielturm, ein kleines Spielhäuschen und eine Nestkorbschaukel die Kleinsten zum Spielen einladen.

Auf dem Gelände westlich und nördlich davon bieten eine größere Zwei-Turm-Spielanlage mit Kletter- und Balancierelementen sowie Rutsche und eine weitere Balancierstrecke aus Holz Möglichkeiten zum Bewegungsspiel. Die offenen Rasenflächen sind für das freie Spiel sowie für kleinere Veranstaltungen nutzbar. Unter dem großen Nussbaum auf dem Areal sollen mehrere Sitzsteinreihen ein Rondell zum Treffen bilden.

Mit Blick auf die Einzäunung zum Kocher-Mühlkanal hin mahnten die Ausschussmitglieder achtsam zu sein. Sie nannten als Beispiel das Schicksal eines Gmünder Kindergartenkindes, das beim Spiel ertrunken sei. Der Baubeginn auf dem Außenareal soll noch im Juni sein. Die Arbeiten sollen bis Ende September dieses Jahres erledigt sein.

Die Spielgeräte wurden an die Firma Ziegler zu einem Preis von knapp 37 000 Euro vergeben. Günstigster Bieter für die Landschaftsbauarbeiten ist die Firma Hötzsch in Herbrechtingen mit einer Angebotssumme von 123 000 Euro. Inklusive des Architektenhonorars in Höhe von 20000 Euro belaufen sich die Ausstattung und die Außenanlagen auf 180 000 Euro.

Die Ausschussmitglieder stimmten bei einer Gegenstimme von Norbert Rehm (FDI) mit großer Mehrheit der Vergabe zu.

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