Live-Ticker zur US-Wahl

US-Wahl: Joe Biden gewinnt Präsidentschaftswahl in den USA

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Die US-Wahl im Live-Ticker von Schwäbischer Post und Gmünder Tagespost 

Hier können Sie die Entwicklungen der US-Wahl nachlesen. Wir beenden den Ticker nun.

18.15 Uhr: Der aktuelle US-Präsident Donald Trump will einen Sieg seines demokratischen Herausforderers Joe Biden bei der Wahl in den USA nicht anerkennen. Die einfache Tatsache ist, dass diese Wahl noch lange nicht vorbei ist, teilte Trump am Samstag in einem Statement mit.

Samstag 18 Uhr: Joe Biden hat den Schlüsselstaat Pennsylvania nach Angaben von CNN und NBC gewonnen. Damit kann er von Amtsinhaber Donald Trump nicht mehr eingeholt werden.

20:38 Uhr: Damit rückt die Präsidentschaft von Biden näher. Gewinnt er beide Staaten läge er bei 289 Wahlmännerstimmen. Biden wäre übrigens erst der zweite katholische Präsident der USA. Der erste war John F. Kennedy. Und: Biden wäre der älteste. Er wird heute in zwei Wochen 78 Jahre alt. Biden würde damit seinen Vorgänger Donald Trump ablösen. Der wiederum Ronald Reagan ablöste. Aber so weit sind wir noch nicht...

20:31 Uhr. In Georgia hat Joe Biden inzwischen die Führung übernommen. Er führt nun mit 1553 Stimmen. Wie in Wisconsin ist allerdings eine Neuzählung wahrscheinlich. Unterlegenenen Kandidaten steht in beiden Bundesstaaten dieses Recht zu, wenn der Abstand sehr knapp ist. In Pennsylvania baut Biden seinen Vorsprung erwartungsgemäß aus. Er liegt derzeit 13.662 Stimmen vor Trump. Noch vier Prozent der abgegebenen Stimmen müssen ausgezählt werden. 

10:06 Uhr: Der Vorsprung von Donald Trump in Georgia schrumpft weiter. Der US-Präsident, der am Morgen mit einer Pressekonferenz weite Teile des Landes verstörte, liegt noch 463 Stimmen vor Joe Biden. Und das bei rund fünf Millionen abgebener Stimmen. 99 Prozent sind ausgezählt. In Pennsylvania liegt Trump mit etwas mehr als 17.000 Stimmen vorne. 95 Prozent der Stimmen sind bereits erhoben. 

9 Uhr: Joe Biden rückt Donald Trump in Pennsylvania immer weiter auf die Pelle. Wie CNN meldet, hat der Demokrat aktuell wieder tausende Stimmen gewonnen. 

7.40 Uhr: Auch an Tag 3 nach der US-Wahl steht der Gewinner der Präsidentenwahl noch immer nicht fest. 

12 Uhr: Anhänger von US-Präsident Trump protestierten in Michigan und Arizona  - sie fordern, die Auszählung der Stimmen zu stoppen. Laut CNN sind einige von ihnen bewaffnet.

9 Uhr: Das Oberste US-Gericht entscheidet sich auch gegen Trump: US-Experte Markus Kaim von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin ist sich sicher: Der Supreme Court werde unabhängig von Trump entscheiden. Ich warne vor der Lesart, dass die von Trump ernannten Richter willfährige Marionetten sind. Das kann man nicht belegen.

7.25 Uhr: Joe Biden steht kurz vor der Ziellinie. Nur noch ein weiterer Staat trennt ihn vom Einzug ins Weiße Haus. Nach Siegen in Michigan und Wisconsin hat der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden beste Chancen aufs Weiße Haus. 

23:10 Uhr: CNN sieht Biden aktuell mit 253:213 vorne. Rein nach den Zahlen sieht es derzeit danach aus, dass sowohl Georgia (16) als auch North Carolina (15) sowie Alaska (3) an Trump gehen. Würde ein 253:247 ergeben. Für Biden gilt: Entweder Pennsylvania oder Nevada UND Arizona. Dann hat er mindestens 270 Stimmen (vorbehaltlich etwaiger Neuzählungen und sonstiger Überraschungen).

23:02 Uhr: In Pennsylvania ist der Vorsprung Trumps von rund einer halben Million heute Nachmittag auf aktuell rund 314.000 geschrumpft. Noch 16 Prozent der Stimmen müssen ausgezählt werden. Noch ist Trump Favorit, aber Biden holt auf. 

23:01 Uhr. Die Fernsehsender sehen Michigan bei Biden. Dafür könnte es in Arizona nochmals knapp werden. Der Vorsprung von Biden ist aber relativ groß... im Gegensatz zu Nevada, wo die Institute weiter minimal Biden vorne sehen. 

UPDATE 18:27 Uhr (rs): Das Rennen ist weiter offen, allerdings deutet sich an: In den Staaten Michigan und Nevada entscheidet sich das Rennen um die Präsidentschaft.

Berücksichtigt man die aktuellen Zahlen vereinigt Joe Biden 248 Wählerstimmen auf sich, Donald Trump 247. Nötig sind 270 Stimmen.

Biden führt in Michigan (16 Wählerstimmen) aktuell mit 30.000 Stimmen, 90,9 Prozent der Stimmen sind ausgezählt.

Auch in Nevada (6) liegt Biden vorn. Der Abstand beträgt nach drei Viertel der ausgezählten Stimmen aber gerade mal 8000 Stimmen. 

Gewinnt Biden beide Staaten, wird er US-Präsident. Wenn Trump in einem der Staaten siegt, ist er Favorit. In Pennsylvania (20) wird wohl noch bis Freitag gezählt. Der Vorsprung Trumps ist mit rund einer halben Million Stimmen (Ausgezählt sind bereits 80,8 Prozent) aktuell jedoch komfortabel.

Zuletzt hatte Biden Wisconsin (10) mit einem Abstand von 20.000 Stimmen für sich entschieden. Alaska (3) geht mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an Trump, ebenso Georgia (16) und North Carolina (15). Diese drei Staaten listen viele Portale noch als Kopf-an-Kopf-Rennen, doch Biden dürfte Trump hier nicht mehr einholen können.

Angesichts des knappen Rennens in vielen Staaten halten Experten auch eine Neuauszählung der Stimmen in den betreffenden Ländern für ein mögliches Szenario. 

11 Uhr: Die Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter (CDU) und Margit Stumpp (Grüne) haben sich mit ersten Stellungnahmen zu Trumps Aussagen nach einer unklaren Wahlnacht geäußert und finden deutliche Worte. Kiesewetter rechnet nicht vor Freitag mit einem endgültigen Ergebnis. Lesen Sie die ausführliche Meldung hier.

8.40 Uhr: Also nochmal ganz klar: Ein Ergebnis steht noch nicht fest. Trump spricht von Betrug am amerikanischen Volk und will vor den Obersten Gerichtshof ziehen, um die Auszählung von fehlenden Stimmen, darunter zahlreiche Briefwahlstimmen, zu stoppen und sich als Sieger erklären. Es ist das befürchtete Szenario, das nun eintritt: Ein ganz knappes Kopf-an-Kopf-Rennen, einige Staaten wie Georgia, Pennsylvania, Michigan und Wisconsin, in denen sich die Auszählung hinzieht und kein klares Ergebnis hervorbringt. Aktuell liegt Trump dort vorne, aber zahlreiche Stimmen sind noch nicht ausgezählt und es ist noch alles offen. Es könnte jetzt hässlich werden. 

Der aktuelle Zwischenstand laut CNN: 220 Stimmen für Biden, 213 für Trump.

Der aktuelle Zwischenstand laut Fox News: 238 für Biden, 213 für Trump.

8.30 Uhr: CNN stellt nun einige Aussagen von Trumps Rede klar, in denen er sich in einigen Staaten bereits zum Sieger erklärt hat, in denen das noch nicht klar ist, weil die Auszählungen noch laufen. 

8.20 Uhr: Trump spricht von Wahlbetrug und sagt, dass er den Supreme Court anrufen wird, um die Auszählung in den nächsten Stunden zu stoppen. 

8.20 Uhr: Ein Ergebnis steht noch nicht fest. Präsident Trump spricht nun in einer ersten Stellungnahme aus dem Weißen Haus: Wir bereiten uns auf eine große Feier vor. Trump spricht von einem großen Erfolg. Er verweist auf gewonnene umstrittene Staaten wie Florida und Texas. Trump spricht auch von einem Sieg in Georgia, was allerdings laut den Zahlen noch nicht klar ist. Die Auszählungen laufen noch. 

7.55 Uhr: In wenigen Minuten will offenbar Trump eine Stellungnahme aus dem Weißen Haus abgeben. Ein klares Ergebnis dürfte dann immer noch nicht feststehen. 

7.30 Uhr: Ausgehend von den bisherigen Hochrechnungen, könnte es auf folgende Formel hinauslaufen: Pennsylvania, Michigan, Wisconsin - wer zwei der drei Staaten gewinnt, wird höchstwahrscheinlich die Wahl gewinnen. In allen drei Staaten liegt Trump aktuell vorne - doch das könnte sich ändern, da nach wie vor zahlreiche Briefwahlstimmen nicht ausgezählt sind, die eher von den Demokraten stammen. Es bleibt ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das sich noch Stunden hinziehen kann. 

7.13 Uhr: Twitter hat den Tweet von Trump umgehend mit einem Hinweis versehen: Einige oder alle der Inhalte, die in diesem Tweet geteilt werden, sind umstritten und möglicherweise irreführend in Bezug auf die Beteiligung an einer Wahl oder einem anderen staatsbürgerlichen Prozess.

6.50 Uhr: Nach einigen Stunden der Stille, meldet sich Präsident Trump wieder auf Twitter zu Wort: Sie versuchen, die Wahl zu stehlen. (We are up BIG, but they are trying to STEAL the Election. We will never let them do it. Votes cannot be cast after the Polls are closed!) Außerdem kündigt er ebenfalls eine Stellungnahme an.

6.40 Uhr: Joe Biden sagt in einer aktuellen Stellungnahme: Wir sind auf dem Weg, diese Wahl zu gewinnen! (Wie believe we're on track to win this election). Gleichzeitig betont er, dass die Wahl erst vorbei ist, wenn alle Stimmen ausgezählt sind. So rechnet er beispielsweise noch mit einem Sieg im wichtigen Staat Pennsylvania. Er ruft seine Anhänger zum Durchhalten auf und bittet um Geduld, dass es noch eine Weile dauern könnte. Derweil melden die US-Sender einen Sieg für Trump im wichtigen Swing State Florida, das sind 29 Wahlstimmen. 

6.20 Uhr: Joe Biden möchte laut CNN offenbar demnächst eine Stellungnahme abgeben. Für Sieg oder Niederlage ist es eigentlich noch zu früh - möglicherweise fordert er die US-Amerikaner auf, durchzuhalten und abzuwarten, da sich die Auszählung in entscheidenden Staaten hinzieht. Kurzer Blick zu Fox News: 227 Stimmen für Biden, 210 für Trump. 270 ist die Hürde, die für einen Sieg erreicht werden muss.

6.15 Uhr: Der wichtige Swing State Ohio geht an Trump. Ist das schon ein Vorzeichen? Um 3.40 Uhr habe ich bereits geschrieben: Seit 1964 wurde immer derjenige Kandidat auch US-Präsident, der den Staat Ohio gewonnen hat. 

6 Uhr: Jetzt wird es zäh, die Auszählung zieht sich hin. Wir warten auf große Städte und Briefwähler. Es wird die befürchtete Hängepartie. Ich mache mir jetzt erstmal einen Kaffee und schnaufe kurz durch. 

5.30 Uhr: Also wir spielen mal etwas mit den Zahlen von Fox News. Dort liegt Biden bei 218 Stimmen, Trump bei 148. 270 Stimmen sind die Mehrheit. Aber: Aktuell liegt Biden in zu wenig Staaten bei der Auszählung vorne. Vor allem die Nordschiene Pennsylvania, Ohio, Michigan, Wisconsin und Iowa ist für Biden enorm wichtig - hier sind 70 Stimmen zu holen. Aber überall liegt aktuell Trump in Führung. Das kann sich natürlich noch ändern. Aber es wird eng. Sehr eng. 

5.15 Uhr: Es lässt sich nicht zuverlässig sagen, wann wir heute ein Ergebnis haben werden - und ob überhaupt. Die Auszähung der Briefwahl könnte in Staaten wie Pennsylvania Tage dauern - und möglicherweise entscheidend werden. Definitiv ist der Zwischenstand in vielen Swing States knapper, als erwartet. Das Rennen ist völlig offen. 

5 Uhr: Neue Voraussagen von CNN: Biden gewinnt unter anderem Kalifornien und Wyoming, damit hat Biden nun 192 Wahlmännerstimmen, Trump 108. Aber das sagt noch nicht viel aus, nach wie vor fehlen entscheidende Staaten. Überraschend führt Biden aktuell in Arizona, lange eine Hochburg der Republikaner.

4.45 Uhr: Um 5 Uhr haben alle Wahllokale bis auf Alaska geschlossen. Erst dann dürften US-Medien theoretisch auch einen Sieger ausrufen. Bei Obama war dies gegen 5.15 Uhr der Fall. Danach sieht es aktuell aber überhaupt nicht aus. Aktueller Zwischenstand von CNN: 98 Biden, 95 Trump. In vielen wichtigen Swing States ist noch alles möglich. 

4.35 Uhr: Es wird immer klarer: Biden muss Pennsylvania gewinnen für eine realistische Chance auf den Sieg. Aktuell führt dort Trump, aber erst ein Drittel der Stimmen ist ausgezählt. Und so viele Briefwähler, wie noch nie - die Auszählung kann Tage dauern. Und da überproportional Demokraten Briefwähler sind, kann dies auch nochmal viel verschieben. 

4.20 Uhr: Viele Biden-Anhänger hofften auf einen Sieg in Florida und Georgia - laut Umfragen wäre das auch möglich. Aktuell sieht es danach aber nicht aus. Auch North Carolina könnte doch an Trump gehen. Dann käme es für Biden unter anderem auch auf Arizona an, dort führt er aktuell. 

4.10 Uhr: Was man jetzt schon sagen kann: Die Wahl wird knapper, als manche Umfragen suggerierten. Der CNN-Zahlenexperte John King hat auf der Magic Wall gerade einen theoretisch möglichen Ausgang von 269:269-Wahlmännerstimmen zusammengeklickt, schränkt aber ein: So wird es niemals ausgehen. Aber es zeigt, wie schwierig aktuell Prognosen sind. 

4 Uhr: Während die Wahlnacht voranschreitet und immer mehr Zahlen eintrudeln, nehmen offenbar die bislang friedlichen Demonstationen in der Hauptstadt Washington vor dem Weißen Haus zu, melden verschiedene Medien. Auf Twitter sind Menschen zu sehen, die sich versammeln und Polizei, die ebenfalls vor Ort ist. 

3.49 Uhr: CNN meldet, dass Trump South Carolina (9) und Alabama (9) gewinnt. Keine Überraschung. Wichtige Staaten sind nach wie vor extrem knapp oder noch nicht weit genug ausgezählt: Ohio, North Carolina, Minnesota, Michigan, Georgia, Texas, Virginia. Aktueller Zwischenstand laut CNN: 89 Biden, 72 Trump. 270 Wahlmännerstimmen sind für einen Sieg notwendig, also alles noch offen und sehr knapp. 

3.45 Uhr: In 15 Minuten schließen die Wahllokale in Iowa, Montana, Nevada und Utah.

3.40 Uhr: Kleiner statistischer Exkurs: Seit 1964 wurde immer derjenige Kandidat auch US-Präsident, der den Staat Ohio gewonnen hat. Aktuell ist dort Biden nach wie vor vorne, aber der Vorsprung wird knapper. 

3.35 Uhr: Im Repräsentatenhaus haben die Demokraten ihre Mehrheit laut Fox News ausgebaut. 

3.30 Uhr: Schichtwechsel in unserem Ticker. Einen schönen guten Morgen an diesem spannenden Tag. Aus den entscheidenden Swing States gibt es immer noch keine belastbaren Aussagen. In Florida führt Trump knapp und in Ohio deutet sich ebenfalls ein Kopf-an-Kopf-Rennen an. 

03:22 Uhr: Soooo… Fünf Stunden Ticker sind inzwischen vorbei, ein bisschen schlauer sind wir bereits. Die Wahl wird knapper ausfallen, als von vielen erwartet (und vielleicht auch erhofft), Donald Trump ist gut im Rennen. Auf jeden Fall ist Zeit für frischen Wind mit ausgeruhtem Redakteur. Ich übergebe an Tobias Dambacher, der Sie durch den Rest dieses spannenden Morgens begleiten wird. Guten Morgen und gute Nacht!

03:20 Uhr: Der Vorsprung von Biden in North Carolina und Ohio in den CNN-Polls schmilzt. Insgesamt sieht der US-Sender Biden nun mit 80:51 vorne. Ein Großteil resultiert aus den Ost-Staaten im Norden, die traditionell demokratisch wählen.

03:06 Uhr. Connecticut (7) geht an Biden. Auch das Programm nach Plan. Biden-Trump 80:48.

03:05 Uhr: Ein spannendes Rennen zeichnet sich in North Carolina ab. Dort führt ein wenig überraschend noch immer Joe Biden. Die ARD sieht nun auch Donald Trump in Florida siegen. In Michigan liegt Trump nach Auszählung von 13 Prozent der Stimmen vorne. Diesen Staat muss Biden eigentlich gewinnen, will er siegen.

03:03 Uhr. Auch die ARD sieht New York bei Biden, Arkansas (6) geht an Trump. Biden führt 73:48.

03:01 Uhr. Laut CNN geht New York (29 Wahlmänner) wie erwartet an Biden. Für die restlichen Bundesstaaten, in denen die Wahllokale nun geschlossen haben, gibt es keine vom Sender keine Prognose. Zu knapp sind die Ergebnisse. 

02:52: Kleiner Exkurs für die jüngeren Leser: Blau für die Demokraten, rot für die Republikaner - diese Zuordnung ist erst seit dem Jahr 2000 Common Sense. In den 1980er- und 1990er-Jahren waren sich die TV-Sender nicht einig, für die Einen war Rot die Farbe der Demokraten, für andere die der Republikaner. Erst zur Wahl Bush vs. Gore einigte man sich auf die noch heute gültige Zuordnung. 

02:44: Besonders krass ist dieser Effekt übrigens in Texas sichtbar. Dort führt laut CNN aktuell Biden. Äußerst unwahrscheinlich, dass dieser Staat an die Demokraten geht. Der letzte Demokrat, der dort die Mehrheit erzielte, war ein gewisser Jimmy Carter im Jahr 1976.

02:43 Uhr. In vielen östlichen Staaten sieht CNN in seinen Polls aktuell Biden vorne. Jetzt folgt das Aber: In vielen Bundesstaaten resultiert dieser Vorsprung aus den Ergebnissen der Brief- und Frühwahl (Beispiel Ohio). Und die haben bekanntlich vor allem Wähler der Demokraten genutzt. Trump wird diese Lücken also nach und nach verkleinern können.

02:36 Uhr: Auch die Trump-kritische New York Times sieht Trump in Florida vorne. Das wären 29 Wahlmänner für den Amtsinhaber.

02:31 Uhr: Kleiner Blick zu FoxNews. Der Nachrichtensender sieht Biden aktuell mit 91:73 vorne. Mutig. Wir orientieren uns aktuell an den Zahlen von CNN und ARD, die deutlich defensiver prognostizieren. 

02:27 Uhr: Die Anzeichen laut CNN-Poll verdichten sich: Florida dürfte an Trump gehen. Das wäre ein wichtiger Meilenstein für seine Wiederwahl, eine Reihe von Swing States stehen jedoch noch aus. CNN sieht den Grund für seinen Zuspruch in Florida vor allem bei den Latinos, die Trump mehrheitlich unterstützen. 

02:26 Uhr: West Virgina (5) laut ARD an Trump. 44:42 Biden.

02:22 Uhr. Laut ARD geht Tennessee (11) an Trump. Keine Überraschung. Neuer Zwischenstand laut ARD Biden-Trump 44:37.

02:02 Uhr: CNN-Prognose: Maryland, Massachussetts, Delaware, Rhode Island und Washington, D.C., gehen an Biden, Oklahoma an Trump. Trump - Biden 18:30. Die ARD sieht Biden mit 44:26 vorne, New Jersey (14) geht an Biden, Kentucky an Trump.

01:56 Uhr. Ein guter Indikator für die aktuelle Situation ist der weltweite Wettmarkt. Die Gewinnquoten für eine Trump-Wiederwahl sinken seit Stunden rapide. Statt rund 3,10 Euro gibt es für 1 Euro nur noch 2,26 Euro zurück. Heißt: Die Wettanbieter halten eine Wiederwahl Trumps für immer wahrscheinlicher.

01:52: Zu den Swing States: In Florida gibt es laut der permanent aktualisierten Zahlen von CNN weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Das Problem für Biden: Zunächst dürften die demokratisch geprägten Städte Ergebnisse melden, dann das traditionelle republikanisch geprägte ländliche Umfeld. Ähnlich sieht es in Ohio aus, wo die Städte fest in blauer Hand sind - und Bidens Vorsprung aktuell groß sein dürfte. Noch. Wie schon geschrieben: Auch die Fernsehsender und die angeschlossenen Wahlforschungsinstitute wagen hier noch keine Prognosen. 

01:45: In 15 Minuten schließen die Wahllokale in New Hamphire, Pennsylvania und Florida. Nun meldet auch CNN: Vermont an Biden. Trump - Biden 11:3. 

01:42 Laut MSNBC geht Vermont (3 Wählerstimmen) an Biden, Kentucky (8) und Virgina (3) an Trump.

01:30 Uhr: Too close to call in Ohio und Georgia (beide extrem wichtige Staaten), also keine Prognosen von ARD und CNN. In Florida bahnt sich ebenfalls ein extrem enges Rennen an: Trump liegt laut CNN nur einige Tausend Stimmen vor Biden. Im wegen mehr als einer Million Wählerstimmen so wichtigen Bezirk Miami-Dade bleibt Biden laut dem US-Sender bislang deutlich hinter dem Ergebnis von Hillary Clinton. Ein erster Fingerzeig?

01:15 Uhr: In 15 Minuten schließen die Lokale in Ohio. 

01:05 Uhr: Die ersten Hochrechnungen von CNN sind da. Überraschung: In den meisten Staaten ist es sehr knapp, laut dem amerikanischen Sender zu früh für eine Prognose. Der erste Staat geht mit Indiana und seinen elf Wählerstimmen an Donald Trump. Keine Überraschung. Trump - Biden 11:0. Laut Foxnews wiederum gehen Virginia und Vermont an Biden. Ebenfalls erwartbar.

00:48 Donald Trump tweetet: WE ARE LOOKING REALLY GOOD ALL OVER THE COUNTRY. THANK YOU! Das werden wir bald sehen.

00:35 Uhr: Gründe für den zweifelhaften Wert der Exit Polls sind zum einen eine mögliche geringe Repräsentativität sowie der (vor allem in diesem Jahr extrem) hohe Anteil an Brief- und Frühwählern in einigen Staaten.  

00:18 Uhr: Wie in Deutschland gibt es nur wenige Minuten nach dem Schließen der Wahllokale die ersten Hochrechnungen, die auf Befragungen von Wählern beruhen. Aber Vorsicht: 2016 lagen viele dieser Exit Polls falsch - sie sahen in vielen Bundesstaaten Hillary Clinton vorne. Das böse Erwachen der (amerikanischen) Demokraten kam später. 

00:03 Uhr: Rund 100 Millionen Amerikaner haben bereits vor dem Wahltag ihre Stimme abgegeben, rund zwei Drittel davon per Briefwahl. Zum Vergleich: 2016 wählten insgesamt 136.669.237 Amerikaner, was einer Wahlbeteiligung von 60,2 Prozent entsprach. Die meisten Stimmen entfielen auf Hillary Clinton mit 65.853.516, auf Donald Trump 62.984.825. Es reichte für den Republikaner dank der Mehrheit der Wahlmänner dennoch.

23:59 Uhr: Die Wahlnacht verspricht auf jeden Fall spannend zu werden. Denn vor allem in einigen Swing States könnte das Rennen um einiges knapper ausgehen, als noch vor Wochen gedacht. Wie der Umfrageaggregator "RealClearPolitics" mitteilt, sei der Vorsprung von Joe Biden in den Staaten Wisconsin, Michigan, Pennsylvania, North Carolina, Florida und Arizona zuletzt weiter geschrumpft. Biden liegt in diesen Staaten im Schnitt diverser von RealClearPolitics erfassten, neuster Umfragen nur noch mit 2,3 Prozentpunkten vor Trump. Am knappsten ist es mit 0,9 Prozentpunkten Vorsprung für Biden in Florida. 

23:50 Uhr: Bei der ARD wurden vorhin diverse Szenarien durchgespielt, nach denen Donald Trump im Falle knapper, ihm nicht zugewandter Mehrheiten nicht nur die Gerichte bemühen könnte. Klarer Fall für Politologen und Juristen. Da loben wir uns den netten Herrn Gore, der 2000 einer möglichen wahlentscheidenden (!) Schlammschlacht um den Ausgang der Wahl in Florida galant auswich - und George W. Bush den Vortritt als US-Präsident ließ. Gewagte Prognose an dieser Stelle: Das wird Donald Trump nicht tun. 

23:43 Uhr: Der Swing State Ohio verdient dabei besondere (statistische) Beachtung. Seit 1964 wurde stets jener Kandidat Präsident, der den Staat im Mittleren Westen mit seinen rund 11,7 Millionen Einwohnern gewann. Der bislang letzte US-Präsident, der es ohne eine Wahlmänner aus Ohio ins Weiße Haus geschafft hat, war 1960 John F. Kennedy. Ein Republikaner hat dieses "Kunststück" übrigens noch nie vollbracht… 

23:30 Uhr: Zurück zur US-Wahl: North Carolina gehört übrigens zu den für die US-Wahl stets so wichtigen, sogenannten "Swing States". Bundesstaaten also, die nicht in fester Hand von Demokraten oder Republikaner sind. Als entscheidend gelten bei dieser Wahl etwa Florida (29 Wahlleute), Pennsylvania (20), Ohio (18), Michigan (16), Georgia (16) und eben North Carolina (15). 

23:23 Uhr. "Wer gewinnt?", fragt mich ein Kollege. Antwort: Die Bayern. (Leider) Immer. 6:2 in Salzburg. So deutlich wird's nachher nicht. So weit lehne ich mich aus dem Fenster.

23:12 Uhr: In North Carolina wird es ein bisschen später - 45 Minuten, um genau zu sein. Vier Wahllokale haben ihre Öffnungszeiten verlängert, meldet der Spiegel mit Verweis auf amerikanische Medien. Grund: Probleme mit einigen Druckern in den Lokalen. Heißt: Erste Ergebnisse verzögern sich. 

23:06 Uhr: Hier noch ein bisschen Lesestoff: der heutige Leitartikel der Südwestpresse zur US-Wahl von Peter DeThier, der von einer Schicksalswahl schreibt.

22.58 Uhr: Um 1 Uhr deutscher Zeit schließen die ersten Wahllokale zum Beispiel in Teilen von New Hampshire, Florida, Indiana und Kentucky. In Georgia, South Carolina, Virginia oder Vermont ist die Wahl dann bereits beendet. 

22:54 Uhr: Joe Biden warb heute nochmals in Philadelphia für sich. Wir wählen Hoffnung statt Angst. Wir wählen die Wahrheit statt Lügen. Wir wählen Wissenschaft statt Fiktion. Fasst seinen Wahlkampf gut zusammen. 

Kleiner Nachtrag: Theoretisch müsste ein Kandidat nur in den elf bevölkerungsreichsten Bundesstaaten wie Kalifornien, Texas, Florida oder New York siegen, um die Wahl zu gewinnen. Wenn das mal so einfach wäre...

22:41 Uhr: Wie immer bei US-Wahlen gilt: Nicht die Mehrheit der Stimmen in den ganzen USA (die sogenannte Popular Vote) entscheidet, sondern die Mehrheit der Wahlmänner, die ein Bundesstaat ins Electoral College entsendet, jenem Organ, das im Januar Präsident und Vizepräsident wählt. Die Zahl der Wahlmänner richtet sich unter anderem nach der Bevölkerungszahl in den jeweiligen Bundesstaaten. Der künftige Präsident benötigt mindestens 270 Wahlmänner. 

22:33 Uhr: Amtsinhaber Donald Trump ist auf jeden Fall (wie zu erwarten war) siegessicher: "Wir werden eine großartige Nacht haben", sagte der Präsident bei einem seiner heutigen letzten Wahlkampfauftritte. Mal gucken…

22:30 Uhr: Guten Abend, herzlich Willkommen zum Live-Ticker von Schwäbischer Post und Gmünder Tagespost zur US-Wahl 2020. Tobias Dambacher (später live) und Robert Schwarz (derzeit live) tickern hier in den kommenden Stunden aktuelle Ergebnisse, erste Eindrücke und Hochrechnungen der  wichtigsten Wahl der Welt. 

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