VdK-Kreisverband hat jetzt 6230 Mitglieder

  • Weitere
    schließen

Starkes ehrenamtliches Beratungsengagement trägt Früchte.

Aalen. Die Corona-Pandemie hat das Land im Griff. Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg versucht, sein Dienstleistungsangebot für Mitglieder und Ratsuchende trotzdem aufrecht zu erhalten. Der ehrenamtlich arbeitende Vorstand des VdK-Kreisverbands Aalen hat jetzt Bilanz über das vergangene Jahr gezogen. Die gute Nachricht: Trotz Corona konnten die Mitgliederzahlen im Altkreis Aalen weiter gesteigert werden auf aktuell 6230 Mitglieder. Der stärkste unter den 20 Ortsverbänden ist Aalen mit 854 Mitgliedern, gefolgt von Ellwangen (716), Bopfingen (602) und Hüttlingen-Abtsgmünd (492).

Neue Beisitzerin und Ehrenamtsbeauftragte des Kreisverbands Aalen ist Annerose Kirchvogel. Am 16. Januar 2020 gab es den letzten Informationsaustausch mit Kreisverbands-Vorstand, Ortsvereinsvorsitzenden und Vorstandsmitgliedern aus den Ortsverbänden. Über 50 Personen aus allen 20 Ortsverbänden nahmen teil. „Zum damaligen Zeitpunkt war noch nicht klar, dass dies die letzte Veranstaltung des Kreisverbandes in 2020 war!“, resümiert Kreisverbandsvorsitzender Ronald Weinschenk in seinem Geschäftsbericht.

Aktivitäten: Dennoch gab es eine Menge Aktivitäten: Kreis-Frauenwartin Sonja Bäurle nahm im September an der Landesverbands- und Bezirksverbands-Frauenkonferenz in Neustädtlein teil. Sonja Bäurle, Jürgen Holzner, Franz Dorn, Eberhard Spresser und Siegfried Staiger nahmen am Bezirks- und Landesverbandstag im Oktober in Stuttgart teil. Staiger wurde zum Schatzmeister des Bezirksverband Nordwürttemberg wiedergewählt. Dieses Amt übt er seit 1992 aus. Beim Landesverbandstag wurde er dann auch zum Landesschatzmeister wiedergewählt. Das Amt hat Staiger seit 2004 inne. Jürgen Holzner wurde zum Beisitzer im Bezirksverbandsvorstand gewählt und ist damit auch Mitglied im Landesverbandsvorstand sowie neues Mitglied im sozialpolitischen Ausschuss. Eberhard Spresser wurde zum Revisor im Bezirksverband und im Landesverband gewählt.

Weinschenk dankte dem Kreisverbandsvorstand und den Ortsverbänden für das hohe Engagement. Besonderen Dank richtete er an Reiner Schultheiß, Waldemar Nendza, Bernd Obst, Eugen Frosch, Thomas Ganzenmüller, Heike Drauz, Anton Stark, Günter Gregorius, Kerstin Abele und Werner Rieger für „fortwährende Beratung, Unterstützung und Hilfe“.

Ehrenamtliche Beratungen: Die Ehrenamtlichen sind wöchentlich an drei Tagen in der Geschäftsstelle in der Bahnhofstraße in Aalen telefonisch erreichbar und wickeln Anträge der Mitglieder per Mail, Post, Fax, Video, Briefkasten und Online ab. Um weder VdK-Mitglieder, davon viele aus Risikogruppen, noch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gefährden, erfolgen Beratungen und Besprechungen weiterhin telefonisch, so Weinschenk. Die Arbeit sei „aufwendiger, aber dafür sehr sicher vor Ansteckungen“.

Hauptamtliche Sozialrechtsberatung: Es hat sich laut Weinschenk gezeigt, dass sich die meisten Anliegen auch in der telefonischen Beratung schnell und unbürokratisch klären lassen. Persönliche Sozialrechtsberatungen finden nur in dringenden Ausnahmefällen ausschließlich nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung statt. Spontane Vor-Ort-Besuche sind in der VdK-Beratungsstelle in Aalen zurzeit nicht möglich.

Außensprechstunden in Ellwangen und Bopfingen finden vorerst noch nicht statt. Bei den aktuellen Corona-Infektionszahlen ist es nicht möglich, Veranstaltungen im Kreisverband und in den Ortsverbänden durchzuführen.

Zurück zur Übersicht: Aalen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL