Neues vom Spion

Versprecher und Pirouetten

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Der Vorsitzende des Bundes für Heimatpflege Wasseralfingen, Burkhard Michalsky, ist am Freitag 65 Jahre alt geworden. Abends traf sich deswegen eine kleine Gruppe von Gratulierenden zu einem Umtrunk im Biergarten der "Viktoria" am Wasseralfinger Erzstollen.

Der Vorsitzende des Bundes für Heimatpflege Wasseralfingen, Burkhard Michalsky, ist am Freitag 65 Jahre alt geworden. Abends traf sich deswegen eine kleine Gruppe von Gratulierenden zu einem Umtrunk im Biergarten der "Viktoria" am Wasseralfinger Erzstollen. Der Jubilar ist übrigens der älteste von drei Neffen des vor ziemlich genau fünfeinhalb Jahren verstorbenen Künstlerpfarrers Sieger Köder. Was den Lokalpatriotismus anbelangt, kann das Geburtstagskind von seinem verblichenen Onkel aber immer noch was lernen.

Nanu, da hat sich der Spion gewundert. In der "Frage der Woche" am vergangenen Samstag hatte der FC Heidenheim plötzlich einen neuen Trainer: Holger Sanwald war da genannt. Das stimmte natürlich nicht, denn Sanwald sitzt bei diesem Verein bekanntlich im Chefsessel des Vorstands. Trainer ist noch immer Frank Schmidt.

Etwas verwechselt hat auch Hermann Schludi am Donnerstag in einer Ausschusssitzung. Im Namen der CDU-Fraktion sprach er großes Lob aus für den geplanten "Digital Innovation Space" an der Hochschule. Nachdem die Genossinnen und Genossen ihn auf den Versprecher aufmerksam gemacht hatten, korrigierte er sich schnell. SPD-Fraktion hatte er natürlich sagen wollen. Gar nicht schlimm, befand Oberbürgermeister Thilo Rentschler. Denn darüber, dass das Gebäude ein absoluter Gewinn für Stadt und Hochschule ist, sei man sich einig. Sein Lob könne er also im Namen aller Fraktionen aussprechen. Der Spion erinnert sich daran, dass etwas ähnliches auch Annegret Kramp-Karrenbauer schon passiert ist. "Wir als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten", hatte sie gesagt.

Als Fan von kühleren Temperaturen freut sich der Spion schon auf die kommenden Winter. Speziell auf die Aussichten, im künftigen Wasseralfinger Hochwasserbecken, dem Spiesel-Bolzplatz, eine Runde Schlittschuh laufen zu können. Sofern es denn auch so kräftig regnet, dass der Bolzplatz wie angedacht überflutet wird. Wenn dann Väterchen Frost noch kräftig übers Wasser bläst, könnte sich zumindest SPD-Ortsrat Albrecht Jenner einen schönen Eisplatz im Spiesel vorstellen. Der Spion würde glatt eine Pirouette drehen.

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