Guten Morgen:

Viele Ähs im Abenteuerländ

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Martin Simon

Martin Simon gratuliert Baden-Württemberg und wundert sich über „The Länd“.

Baden-Württemberg, s’Ländle, inzwischen, „The LÄND“, feiert dieser Tage 70. Geburtstag. Gratulation. Nicht unbedingt zur neuen Werbekampagne, aber zum Räst natürlich schon. Daimlär, Porschä, Bosch, Zeiss und viele, viele große und kleine Käpsele mehr, wunderbare Leutä, Spätzle, Maultäschle, läckerer Gärstensaft oder Trollingär und natürlich die besten ‚Bräzgen on se Pläned‘, wie Gündär Oettingär wohl sagen würde. Ganz zu schweigen von all den Bräns und Philosophän hierzulände. Da darf man schon stolz sein, und kampagnenmäßig seinem phonetisch zum Umlaut tendierenden Heimatdialäkt einen ächten Cläim setzen, odär? Und, klar, dass eine neue Kampagne her musstä, die alte „Wir können alles. Außer Hochdeutsch“, die stimmte ja nicht mähr. Alles, außer Hochdeutsch? Im Ärnst. Wo soll ich anfangen? Pandemie-Management, Schulausstattung, Straßenbau, oder – sorry VfBä – Bundesliga-Fußball? Da passt doch (Abenteuer)-Länd viel besser für die gelobten Auen zwischen Bodensää und Wärtheim, zwischen Karlsruhä und Bopfingän – doch Vorsicht, äh, „der Eintritt kostet den Verstand“, warnte schon där Hartmut Änglär von PUR.

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