Guten Morgen

Vom Radfahrer zum Fußgänger

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Jana Thiele über einen umweltbewussten, aber beschwerlichen Weg

Ein neues Fahrrad gekauft und am nächsten Tag motiviert, schnell und unkompliziert zur Arbeit fahren. So war zumindest der Plan der frischgebackenen Fahrradbesitzerin. Kein Stop-and-go im Berufsverkehr, keine abwürgenden Autos und keine Verzögerungen durch Baustellen. Nur schnell und umweltbewusst zur Arbeit fahren. Also Helm auf und los ging's. Doch kaum hatte sich die neue Fahrrad-Besitzerin auf den Sattel geschwungen, konnte sie schon wieder absteigen – der Gang war zu hoch, der Berg zu steil. Leichterer Gang – neues Glück. Doch da hatte sie die Rechnung nicht mit der Fahrradkette gemacht – ratter, ratter – Kette runter. Doch selbst ist die Frau und im Handumdrehen war die Kette wieder drauf. Die Fahrt sollte aber nicht lang andauern: "Fahrradweg Ende" hieß es auf einem Schild. Wieder abgestiegen und weiter nach dem Motto: "Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt". Wenigstens sorgten die Öl-Flecken der Fahrradkette auf der weißen Hose für Gesprächsstoff und das eine oder andere Lächeln.

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