Geistliches wort

Von der Schönheit Gottes

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Es heißt, dass wer Gott gefunden hat, wo Er sich finden lassen will, Ihn überall wiederfinden kann. Und überall entdeckt das liebende Auge Seine Spuren, Seine Handschrift, Seinen Strich.

Es heißt, dass wer Gott gefunden hat, wo Er sich finden lassen will, Ihn überall wiederfinden kann. Und überall entdeckt das liebende Auge Seine Spuren, Seine Handschrift, Seinen Strich. Alles leuchtet, alles spricht. Darum reden wir Christen von der Schönheit Gottes: nicht, weil Er schön wäre wie ein Model oder ein Kunstwerk, sondern weil uns von Ihm her, in Ihm und auf Ihn zu etwas wie eine zusätzliche Dimension hinter allem aufgeschlossen werden mag. Dahingehend, dass es gut ist, dass überhaupt etwas ist. Dahingehend, dass es gut ist zu sein. Dahingehend, dass Er, Gott, einfach ist und damit mehr als genug. Nicht immer, leider, nehmen wir das so direkt wahr. Die Gewissheiten schwinden selbst dem Frömmsten und Erinnerungen verblassen. Aber immer wieder eröffnet Gott Momente, die uns das Hier und Jetzt zum Ewigen hin weiten. Einem jeden so, wie er es gerade braucht und fassen kann. Und also ja: Wer Gott gefunden hat, wo Er sich finden lassen will, der kann ihn überall wiederfinden. Überall entdeckt das liebende Auge Seine Spuren. Und nicht weniger als das wünsche ich Ihnen für heute. Ihr Pfarrer Jan B. Langfeldt

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