Guten Morgen:

Von Veilchen und Rosen

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Bea Wiese

Bea Wiese zieht eine besondere Bilanz des Weltfrauentags

Manche Tage haben es in sich. Man wird überschüttet mit guten Wünschen. Nein, nicht nur zum Geburtstag. Mehr und mehr wird auch der Weltfrauentag so ein Ich-Wünsch-Dir-was-Tag: „Happy Women’s Day“ blinkt es schon morgens aus dem Smartphone. Gefolgt von „Wärmste Grüße zum Weltfrauentag“ und der schlichten Botschaft „Future is female“, also „Die Zukunft ist weiblich“. Na gut, da gäbe es noch einiges zu tun, auch Männer wären bei der Umsetzung zumindest nicht ganz außen vor. „Weltfrauentag – sei stark, sei mutig, sei leidenschaftlich und unabhängig!“ wünscht die Nächste. Gut, dass Oma dies nicht mehr miterlebt. Leidenschaftlich, da wäre sie gleich dabei. Zumindest in der Diskussion. Man darf wetten, dass sie ihr Erziehungsmotto für Töchter stark und mutig verteidigen würde: „Sei wie das Veilchen am Wege: bescheiden, sittsam und rein. Und nicht wie die stolze Rose, die stets bewundert will sein.“

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