Vortrag über das Kriegsende in der Aalener Bucht

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GI’s im Schlosspark Fachsenfeld nach der Befreiung im Mai 1945. Foto: Stadtarchiv Aalen

Aalen. Das Leiden polnischer KZ-Häftlinge in Wasseralfingen, das Bangen einer untergetauchten Jüdin auf dem Pompelhof und die Panik einer jungen Frau, die sich und ihre Familie vor den Bomben in den Faber-du-Faur-Stollen rettet: Stadtarchivar Dr. Georg Wendt hat zahlreiche zeitgenössischen Schilderungen über das Kriegsende in Aalen ausgewertet. Sie bilden die Grundlage seines Vortrages, den er am Dienstag, 8.

November um 19 Uhr, im Audimax der Hochschule halten wird.

Ein besonderer Schwerpunkt seines Vortrages werden dabei auch die Bombardierung der Stadt und der Einmarsch der US-Truppen darstellen: Welche Schäden richtete der große Luftangriff vom 17. April 1945 in Aalen an? Welche sinnlosen Gefechte lieferten SS-Truppen den GI‘s ab dem 22. April 1945? Und wie nahmen die Menschen in Hofen, Wasseralfingen oder Unterkochen die Ankunft der Amerikaner wahr: Erniedrigende „Besetzung“ oder willkommene „Befreiung“?

Um eine Anmeldung via elke.litz@aalen.de bzw. (07361) 52-1163 wird gebeten.

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