Geistliches Wort in der corona-krise

Wagnisse trotz der eigenen Angst

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Mutig voran. So könnte man es schon betiteln, wenn ich über die Erzählung nachdenke, in der Jesus in Jerusalem auf einem Esel einzieht. Wie wir in den biblischen Erzählungen hören, hat er ja schon Einiges gewagt.

Mutig voran. So könnte man es schon betiteln, wenn ich über die Erzählung nachdenke, in der Jesus in Jerusalem auf einem Esel einzieht. Wie wir in den biblischen Erzählungen hören, hat er ja schon Einiges gewagt. Beispielsweise, wenn er sich mit den Schriftgelehrten seiner Zeit angelegt hat.

Wenn er sich zum Wohl der Mitmenschen über religiöse Gesetze hinweggesetzt hat. Oder wenn er den einzelnen Menschen in den Mittelpunkt stellte, ganz bedingungslos. Und als er dann in Jerusalem einzieht, sieht das auch alles ziemlich danach aus, dass hier seine Geschichte zu einem guten Ende kommt.

Die Menschen feiern ihn als Messias auf seinem Weg hinein in die Stadt, aber er wird wohl auch gewusst haben, dass er sich in die Höhle des Löwen begibt. Ein Versuch, ohne Rücksicht auf die eigene Angst, die Menschen davon zu überzeugen, dass Gott die Liebe ist.

Sven Köder, Personalreferent in der Seelsorgeeinheit Ellwangen

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