Am Braunenberg liegt Genuss nicht nur auf der Gabel

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Sabine Muck ist seit Januar 2022 alleinige Pächterin der beliebten Ausflugsgaststätte auf dem Braunenberg.
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Sabine Muck ist seit Januar alleinige Pächterin des Naturfreundehauses Wasseralfingen. Küchenchefin Lidija Bednaic erweitert die Speisekarte.

Genuss am Braunenberg

Naturfreundehaus Braunenberg
Genuss am Braunenberg.  © Peter Hageneder
Naturfreundehaus Braunenberg
Genuss am Braunenberg.  © Peter Hageneder
Naturfreundehaus Braunenberg
Für Übernachtungsmöglichkeit für Gruppen ist gesorgt. © Peter Hageneder
Naturfreundehaus Braunenberg
Genuss am Braunenberg.  © Peter Hageneder
Naturfreundehaus Braunenberg
Für Übernachtungsmöglichkeit für Gruppen ist gesorgt. © Peter Hageneder
Naturfreundehaus Braunenberg
Die Deko im Inneren zeugt von viel Liebe zum Detail. © Peter Hageneder
Naturfreundehaus Braunenberg
Genuss am Braunenberg.  © Peter Hageneder
Naturfreundehaus Braunenberg
Die Deko im Inneren zeugt von viel Liebe zum Detail. © Peter Hageneder
Naturfreundehaus Braunenberg
Die Deko im Inneren zeugt von viel Liebe zum Detail. © Peter Hageneder
Naturfreundehaus Braunenberg
Die Deko im Inneren zeugt von viel Liebe zum Detail. © Peter Hageneder
Naturfreundehaus Braunenberg
Genuss am Braunenberg.  © Peter Hageneder
Naturfreundehaus Braunenberg
Genuss am Braunenberg.  © Peter Hageneder
Naturfreundehaus Braunenberg
Auch der Wacholderhang oberhalb des Naturfreundehauses bietet Sitzmöglichkeiten mit Aussicht. © Peter Hageneder
Naturfreundehaus Braunenberg
Lidija Bednaic ist Küchenchefin im Naturfreundehaus Braunenberg. © Peter Hageneder
Naturfreundehaus Braunenberg
Genuss am Braunenberg.  © Peter Hageneder
Naturfreundehaus Braunenberg
Lidija Bednaic ist Küchenchefin im Naturfreundehaus Braunenberg. © Peter Hageneder
Naturfreundehaus Braunenberg
Genuss am Braunenberg.  © Peter Hageneder
Naturfreundehaus Braunenberg
Genuss am Braunenberg.  © Peter Hageneder
Naturfreundehaus Braunenberg
Genuss am Braunenberg.  © Peter Hageneder
Naturfreundehaus Braunenberg
Genuss am Braunenberg.  © Peter Hageneder
Naturfreundehaus Braunenberg
Genuss am Braunenberg.  © Peter Hageneder

Aalen-Wasseralfingen. Genuss ist hier oben mehrdimensional: Er liegt nicht nur auf der Gabel, sondern beginnt direkt vor der Haustür des in 674 Metern Höhe gelegenen Naturfreundehauses Braunenberg.

Erst einmal ankommen: Die sonnige Lage inmitten eines Wacholderhangs und der unvergleichlich traumhafte Blick über die Heimat, über Aalen hinüber nach Westen zu den Kaiserbergen mitsamt den legendären Sonnenuntergängen verzückt nicht nur Auswärtige, sondern vor allem die Einheimischen immer wieder aufs Neue - zuvorderst aber Sabine Muck, die Hüttenwirtin.

Hüttenwirtin und Pächterin: Seit Herbst 2019 umsorgt die Ebnaterin Sabine Muck ihre Gäste - an schönen Wochenenden ganze Horden von Spaziergängern, Wanderern und Mountainbikern. Seit Januar dieses Jahres ist die 54-Jährige alleinige Pächterin des Ausflugslokals im Allgäuer Hüttencharme. „Für mich war das eine Herzensentscheidung“, schwärmt die Mutter von vier erwachsenen Söhnen. „Das Naturfreundehaus ist mein Lebensinhalt geworden.“ Hier ist sie Organisationstalent, Springerin in Küche und Service, Reinigungsfrau - sprich: Mädchen für alles. Und wenn's mal arg spät wird, weiß sie, dass oben unterm Dach ein Bett auf sie wartet.

Das Ambiente: Rosa-weiß-karierte Vorhänge, glitzernde Hirschgeweih-Deko an den weißen Wänden und ein im Winter bullernder Kachelofen in der Mitte der Gaststube lassen ein paar Stunden Auszeit hier oben zu einem gefühlten Urlaubstag werden. Alte, auf Leinwand gezogene Schwarz-Weiß-Fotos vom Bau des inzwischen 96 Jahre alten Naturfreundehauses schlagen die Brücke zur Heimat, zu Erinnerungen an frühere Zeiten, in denen es hier oben nicht viel mehr gab als ein paar Bierstengel, Bratwürste, Wasseralfinger Bier für die Großen und eine Bluna für die Kleinen.

Die Küchenchefin: Lidija Bednaic, die frühere Küchenchefin im Aalener Café Podium und vormalige Pächterin der Brauereigaststätte Löwenkeller am Galgenberg widmet sich in der Küche mit Leidenschaft und Hingabe der Erweiterung der Speisekarte. So reihen sich seit Neuestem auch Zwiebelrostbraten, Bergschnitzel mit Panade von süßem Senf und Meerrettich, ein Trio von Speck- Käse- und Spinatknödeln und der Brauni Burger - ein 180 Gramm starkes Rindfleischpaddy an Rösti, Sauerrahm-Dip und Käse ein in die Parade der Hauptgerichte.

Nichts aus der Tüte: Wichtig zu wissen: „Bei uns kommt nichts aus der Tüte, alles natürliche Zutaten ohne Geschmacksverstärker“, betont die Köchin, die „selbstverständlich“ auch Gewürzmischungen und Soßen aus Fond abschwört. Bei Familien- und Geburtstagsfeiern richtet sich Bednaic nach dem Geschmack und den Vorlieben der Gäste. Sehr beliebt etwa sei der Schwäbische Teller, mit Schweinelendchen, Kalbsbraten, Spätzle und Kartoffelsalat.

An schönen Sonntagen wird's oft eng an den Tischen mit den rund 200 Sitzplätzen draußen im Biergarten und den 60 Stühlen drinnen. „Damit selbst dann alle Gäste satt werden, bieten wir draußen an unserem Kiosk was Schnelles auf die Hand an, wie Currywurst, Grillwürste mit Brötchen und belegte Wecken“, zählt die Hüttenwirtin auf. „Sonst“, meint sie, „könnten wir den enormen Ansturm oft nicht bewältigen“.

Schmankerl im Biergarten; Wenn's draußen regnet und schneit, bieten auch die vier kleinen Gasthütten im Biergarten wärmenden Unterschlupf: Die zwei großen haben je acht Plätze, die zwei kleinen vier bzw. fünf Sitzplätze. Heizstrahler, die die Chefin über Fernbedienung ein- und ausschalten kann, sorgen für Wärme. „Die Hütte reserviert man bei uns wie einen Tisch“, sagt Sabine Muck, zündet sich eine Zigarette an und schaut hinunter ins Tal. „Wenn am Sonntag schönes Wetter ist, weiß man genau: Spätestens ab 11.30 Uhr brennt die Hütte. Ich hab manchmal schon ein bisschen Bauchweh. Aber es klappt immer.“

Hier schmeckt's - Fakten zum Naturfreundehaus

Besonders beliebt: Geschmälzte Maultaschen mit hausgemachtem Kartoffelsalat, 11 Euro.
Das Schmankerl: Knödel Trio (Speck, Käse, Spinat) an Butter, Parmesan und mit Salat, 12,50 Euro.
Das teuerste Gericht: Zwiebelrostbraten mit Maultäschle, Spätzle und Salat, 21 Euro.
Das günstigste Gericht: Leberwurstbrot mit Senf, 5 Euro.
Sitzplätze: rund 200 draußen, 60 innen.
Übernachtungsplätze: insgesamt 38 Betten im 1. und 2. OG, aufgeteilt in insgesamt 8 Räumen.

Öffnungszeiten: donnerstags bis samstags ab 16 bis 22 Uhr, sonntags ab 12 Uhr.
Die Zufahrt mit dem Auto ist möglich zu den Öffnungszeiten des Naturfreundehauses, auch am Sonntag. „Darauf haben sich Forst und Naturfreunde geeinigt“, weiß Sabine Muck.

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