Bahn für schnelle Schwimmer im Wasseralfinger Spiesel verlegt

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Die Sportbahn im Spieselfreibad wurde vom östlichen Rand (rechts) in die Mitte des Beckens verlegt. Foto: opo
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Warum die Stadtwerke im Wasseralfinger Spieselfreibad die Schnellschwimmbahn verlegt haben und was sich sonst noch verändert hat.

Aalen-Wasseralfingen

So eine Abkühlung während dieser Hitze tut gut. Da entschließen sich doch viele fürs Schwimmbad. Das Wasseralfinger Spiesel lockt mit kühlem Nass. Vier Zonen sollen seit diesem Jahr den unterschiedlich guten Schwimmerinnen und Schwimmern optimale Bedingungen bieten: der Sprungbereich mit den Sprungbrettern und den Startblöcken, eine Sportbahn, der Bereich mit stehtiefem Wasser und die Flächen für Normalschwimmer.

In der Mitte des Beckens ist eine Bahn – extra für schnelle Schwimmer eingerichtet. Die Sportbahn trennt die Wasserfläche in zwei Teile. Das ist neu. Zwar gibt es eine Schnellschwimmbahn im Spiesel bereits seit mehreren Jahren, doch die bisher breitere Strecke war am östlichen Beckenrand platziert. „Das hatte den Nachteil, dass zwei Ausstiege in Richtung Osten nicht für alle Badegäste frei zugänglich waren“, begründet Nicole Stillhammer, Sprecherin der Stadtwerke, die Verlegung ins Zentrum des Schwimmbeckens.

Erfahrung vom Hirschbach Aufgrund der sehr guten Erfahrungen im ehemaligen Freibad im Hirschbach habe man entschieden, die Schnellschwimmbahn schmaler auszulegen und in der Beckenmitte zu platzieren. Stillhammer zählt die Vorteile der neuen Platzierung auf. Sie spricht davon, dass die Badegäste bessere Zugangsmöglichkeiten zum Becken hätten. Des Weiteren sorge die neue Regelung für mehr Sicherheit, weil der Beckenrand inklusive der sogenannten Stehstufe und der Handgriffleiste über die gesamte Längsseite wieder frei zugänglich sei.

Vorteil Vor allem für schwächere Schwimmerinnen und Schwimmer sei der freie Zugang am östlichen Beckenrand von Vorteil. Dort könnten weniger geübte Schwimmer die Strecke für einen kleinen Halt unterbrechen. Stillhammer betont, dass unsicheren Schwimmern und Schwimmanfängern das Nichtschwimmerbecken zur Verfügung stehe.

Der Sprungbereich ist neu gegliedert. Neben der traditionellen Fläche bei den beiden Sprungbrettern ist auch das Areal bei den nach Westen versetzten Startblöcken gekennzeichnet und entsprechend abgesperrt. „Der Eintauchbereich darf, um Unfälle zu vermeiden, nicht durchschwommen werden“, sagt die Sprecherin.

Das kostet der Eintritt

Der Einzeleintritt für Erwachsene ist laut Nicole Stillhammer mit 4,40 Euro stabil geblieben; der für Jugendliche kostet 2,70 Euro, genauso viel der Abendtarif für 1,5 Stunden. Der Tarif für die Saisonkarte beträgt 88,50 Euro (Erw.) 45,50 Euro (Jugendl.).

Die Sportbahn im Spieselfreibad wurde vom östlichen Rand (rechts) in die Mitte des Beckens verlegt. Foto: opo

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