Baustart für neue Karl-Kessler-Grundschule im Frühjahr 2024

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Zwischen der Talsporthalle und dem Realschulgebäude (Bauteil B) soll eine neue Grundschule gebaut werden (rot schraffierte Fläche).
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Im Herbst 2022 soll der Baubeschluss für das 30-Millionen-Projekt in Wasseralfingen gefasst werden.

Aalen-Wasseralfingen. Entwurf und Zeitplan für Sanierung und Erweiterungsneubau der Karl-Kessler-Schule in Wasseralfingen stehen. Einstimmig und teils mit begeistertem Applaus winkten die Gemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung den von Architekt Bernd Liebel gefertigten Vorentwurf für das 30-Millionen-Projekt durch.

Der Zeitplan für die weiteren Verfahrensschritte steht: Im Herbst 2022 soll der Gemeinderat den Baubeschluss fassen, Baubeginn des neuen Grundschulgebäudes ist im Frühjahr 2024 geplant, die Inbetriebnahme in 2026. Danach, ab 2026 soll die Generalsanierung der ehemaligen Karl-Kessler-Realschule folgen. „2028 könnte das sanierte KKS-Gebäude in Betrieb gehen“, schätzt Liebel. Danach, ab 2028 könne dann das Gebäude der ehemaligen Talschule abgerissen werden, das während der Bau und Sanierungszeit als Interimsschulgebäude genutzt wird.

Bereits bei einer gemeinsamen beratenden Sitzung von Ortschaftsrat Wasseralfingen und dem Bauausschuss des Gemeinderat im Februar waren die Stimmen für Konzept und Vorhaben durchweg positiv.

Andrea Hatam (SPD), zugleich Stadträtin und Ortsvorsteherin in Wasseralfingen, lobte das Konzept als „wirklich tolle Sache“. In der vorberatenden Sitzung zusammen mit dem AUST sei man sich bereits einig gewesen, dass Neubau, Sanierung und Abriss Sinn machten, weil im Neubau und im sanierten KKS-Gebäude sehr viel Wert auf Klimaneutralität gelegt werde.

Als Ersatz für das alte Talschulgebäude schlägt Liebel einen kompakten Neubau vor. Es soll zwischen der Talsporthalle und dem Realschulgebäude in einer klimapositiven Holz-Beton-Hybridbauweise entstehen. Neubau und Bestandsbau erhalten einen gemeinsamen Eingangsbereich mit einem gemeinsamen Foyer. Während der Bauzeit dient das alte Talschulgebäude als Provisorium. Die Mensa des KGW soll künftig gemeinsam von allen Schülern des Schulzentrums im Tal genutzt werden. Für die künftige Entwicklung der Schülerzahl und des Ganztagsbetriebs werden drei zusätzliche Räume eingeplant. Damit könne man eine Kapazität vorhalten von 31 Klassenräumen für rund 700 Schülerinnen und Schüler. Derzeit sind es 562 Schülerinnen und Schüler in 27 Klassen. 

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