Blutspendenerfolg in Wasseralfingen

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Über 300 Spenderinnen und Spender haben sich für die Blutspendeaktion der Union Wasseralfingen angemeldet. Unter welchen Bedingungen die Aktion geklappt hat.

Aalen-Wasseralfingen

Knapp zweieinhalb Stunden hat der Aufbau der Liegen & Co. in der Sporthalle am Schäle in Wasseralfingen am Montag gedauert. "Damit alles seine Richtigkeit hat", sagt Daniel Kurz, Sportlicher Leiter der SG Union. Tatsächlich: Die Liegen für die Spenden sowie die Stühle im Wartebereich sind coronakonform mit Abstand angeordnet. Über 300 Spenderinnen und Spender haben sich bei der Blutspendeaktion der Union Wasseralfingen angemeldet – damit waren alle Termine ausgebucht.

"Das ist klasse", freut sich Kurz, "dass es so gut läuft, hätten wir selbst nicht gedacht." Zusammen mit dem Blutspendedienst Baden-Württemberg/ Hessen dem Wasseralfinger Ortsverband des Roten Kreuzes und der SchwäPo stellte die Union die Aktion auf die Beine. Doch damit die Blutspende auch in Zeiten einer Pandemie klappt, mussten die Organisatoren einige Maßnahmen beachten. Und das so ziemlich überall, angefangen bei der Terminreservierung. Denn die lief über ein Online-Portal im Internet ab. "Wir haben bei den Terminen eine 15-Minuten-Taktung", erklärt Kurz. Das bedeute 14 Spendenplätze jede viertel Stunde. "Das hat den Ablauf etwas erschwert", sagt Claudia Kersting, Referentin für Spenderbindung des DRK-Blutspendedienstes, denn es bedeute einen größeren Aufwand. Das Prozedere habe auch Vorteile. "Es läuft geordneter ab", sagt sie. Außerdem lasse sich so besser erkennen, wie viele Plätze gebraucht werden.

Desinfektion muss sein

Auch beim Einlass bemerken Spender die Maßnahmen. Vor dem Betreten der Halle wird Fieber gemessen. "Damit wir ausschließen können, dass Leute mit erhöhter Temperatur hier sind", erklärt Kersting. Anschließend werden die Hände desinfiziert und "jeder kriegt von uns eine Maske", sagt sie, "damit alle den gleichen Schutz haben".

Dass es so gut läuft, hätten wir selbst nicht gedacht.

Daniel Kurz Sportlicher Leiter der SG Union

Erst wenn die Temperatur niedrig, die Hände desinfiziert und die Maske aufgesetzt ist, geht es weiter zur Anmeldung. Dort erwartet die Spender "viel zum Ausfüllen". Das ist aber nötig, "um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein", sagt Kersting. Bei der Anmeldung wird nach Erstspendern und Stammspendern unterschieden. Erstspender bräuchten mehr Aufmerksamkeit, weil unklar sei, wie ihr Kreislauf reagiert.

Einen halben Liter Blut bekommen Spender nach einem Arztgespräch abgezapft. Die Blutabnahme dauert maximal 15 Minuten. "Sonst gerinnt das Blut", erklärt Renate Rapp vom DRK-Blutspendedienst. Dann gibt es eine Stärkung. Normalerweise im Spendenlokal, coronabedingt zum Mitnehmen. "Die Ortsverbände geben sich dabei große Mühe", sagt Kersting.

Mitorganisator Daniel Kurz ist zufrieden. "Unser Ziel war 100 Unionsmitglieder." Mit mehr als 300 Spendern insgesamt dürfte sein Ziel erreicht sein.

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