Das Brückenfest kommt ins Schwabenalter

+
Eine Hüpfburg im Löschwagen-Look: Das kommt gut an beim Brückenfest der Feuerwehr Wasseralfingen-Hofen.
  • schließen

 Zwei Tage volles Haus beim 40. Brückenfest der Feuerwehrabteilung Wasseralfingen-Hofen. Warum man hoch zufrieden und dankbar ist .

Aalen-Wasseralfingen

Strahlende Gesichter bei den Floriansjüngern. „Wir haben zwei Tage volle Hütte gehabt“, sagt Abteilungskommandant Stefan Maier, um gleich hinzuzufügen: „Dank allen, die ihr Scherflein dazu beigetragen haben, ein toller Gemeinschaftsgeist.“

Egal ob am Samstagabend, beim sonntäglichen Frühschoppen mit Alleinunterhalter „Subi“ oder am Sonntagnachmittag – die Plätze sind nahezu ausgebucht, die Stimmung ist klasse und man würdigt – wo man auch hinhört – die immens vielen Schattenplätze, für die das Feuerwehr-Team mit einer neuen Idee vorgesorgt hat. „Wir haben heuer anders aufgebaut“, erzählt Stefan  Maier. Auf dem Hof wurde vom Dach des Feuerwehrgerätehauses ein Stahlseil gespannt, auf der Straße war ein riesiges Zelt platziert und man sorgte für genügend große Sonnenschirme, so dass die Gäste aus nah und fern auch länger und angenehmer verweilen konnten.

Die Kinder drängen zum Feuerwehrauto, beliebt wie immer sind die Fahrten durch Wasseralfingen und Umgebung. Angesichts der hohen Temperaturen tut eine Abkühlung gut. Die Feuerwehrspritze ist immer gefragt und die Hüpfburg darf natürlich nicht fehlen. Die komplette Mannschaft mit fünfzig Leuten sei im Zweischicht-Betrieb im Einsatz, dazu noch 25 Helferinnen und Helfer, alle packen an und sind motiviert, zeigen sich die Feuerwehr-Verantwortlichen zufrieden.

Wie das Brückenfest entstand

Dieter Rieger, seit 1976 bei der Wehr und im letzten Jahr aktiv und Utz-Peter Gschwender, seit 1975 Mitglied und jetzt im ersten Jahr in der Altersabteilung, erzählen, wie das beliebteste Fest der Wasseralfinger nach den Wasseralfinger Festtagen entstanden ist. Beim Kreisfeuerwehrtag in Heubach hatte Walter Winkler (heute 93) die Initialzündung für ein Fest gegeben. Es war die Zeit des Zusammenschlusses mit Aalen, die Zuschüsse waren gering. Also ein Fest zur Aufbesserung der Kasse und dass dieses Fest dann „Brückenfest“ getauft wurde, lag daran, dass seinerzeit die Kocherbrücke gebaut wurde.

Gesagt, getan, die Idee wurde in die Tat umgesetzt. „Ich freue mich natürlich, dass meine Idee gefruchtet hat und darauf ein Dauerbrenner geworden ist“, sagt Walter Winkler Die ersten zehn Jahre war das Brückenfest eintägig, dann ging man auf Samstag und Sonntag. „Wir sind natürlich froh, dass wir nach Corona jetzt den Mut gehabt haben, mal etwas Neues auszuprobieren“, stellt Stefan Maier fest.

Der Erlös bleibt bei der Feuerwehrabteilung Wasseralfingen-Hofen, wird für die Jugendarbeit und die vielen gesellschaftlichen Zwecke verwendet. Seinerzeit, vor gut vierzig Jahren, hatte man mit dem ersten Geld übrigens eine Handspritze angeschafft. Walter Winkler ist glücklich und er sagt: „Toll, was die fleißige Truppe auf den Weg gebracht hat.“

Dass es viele schattige Plätze gibt, wird gelobt.
Drei erzählen, wie das Fest entstand.
Die Kleinen dürfen auch mal Feuerwehr spielen.

Zurück zur Übersicht: Wasseralfingen

Kommentare