Der Mensch steht im Mittelpunkt

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Viele lobende Worte und Glückwünsche gab es beim Jubiläum der DJK Wasseralfingen am Samstag im Festzelt Foto: Uwe Glowienke
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Der Verein blickt auf eine 101-jährige Geschichte. Bei der Feier auf dem Vereinsgelände gab es viele Ehrungen und Erinnerungen an ereignisreiche Zeiten.

Aalen-Wasseralfingen

Auf 101 Jahre Vereinsgeschichte kann die DJK-SG Wasseralfingen zurückblicken. Viel ist in der Geschichte des Vereins passiert, aber selbst ein Verbot des Nazi-Regimes 1934 konnte die Gründer nicht unterkriegen. Und so konnte die DJK 20 Jahre später wieder aufleben und steht heute als einer der führenden Vereine in Aalen da. Das Wochenende stand deshalb im Zeichen der Jubiläumsfeier und eine Bildergalerie erzählt von der bewegten Vereinsgeschichte.

Thomas Venus und Stefan Hoffmeister aus dem DJK-Vorstand begrüßten am Samstag die Gäste im großen Festzelt auf dem Gelände am Schimmelberg. Sie blickten zurück auf viele tolle sportliche Ergebnisse und eine tolle DJK-Familie, die Großartiges geleistet hat. Man habe hier auf dem Gelände eine Heimat und etwas für die Zukunft geschaffen, so Hoffmeister.

Der geistliche Beirat, Michael Fürst, ist sich sicher, dass ein Jubiläum immer auch Grund für einen Rückblick ist. Dankbar könne man dabei sein und viele schöne Erinnerungen lebten wieder auf. „Viel gehört dazu, einen Verein so lange am Leben zu erhalten“, betont Fürst und ergänzt, dass Werte dabei gelebt und geteilt würden.

Wasseralfingens Ortsvorsteherin Andrea Hatam überbrachte herzliche Grüße von OB Frederick Brütting und Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann, die sich beide wegen Krankheit entschuldigen ließen. Man könne stolz sein auf die beachtliche Zahl 101 sagte Hatam und gratuliert auch im Namen des Gemeinderats und des Wasseralfinger Ortschaftsrats zu diesem Jubiläum. „Wasseralfingens Sportler sind gut aufgestellt“ stellt Hatam fest und ergänzt, dass der Verein auch für die Jugend ganz wertvoll ist.

Glückwünsche überbrachte Marcel Winter - zum einen vom Sportkreis, aber auch vom Württembergischen Landessportbund. Man habe viele Herausforderungen bewältigt und könne mit Stolz auf diesen mutigen, ehrgeizigen und ehrwürdigen Schritt der Vereinsgründung zurückblicken.

Thomas Wacker und Armin Peter vom Diözesanverband schlüsseln den DJK auf. Als christlicher Sportverband stehe nicht der Sieg alleine im Vordergrund, sondern der Mensch. Die Wahrnehmung und die Würde des Einzelnen seien bei der DJK ebenso wichtig, wie die Nachwuchsförderung. „Ihr leistet starke DJK-Arbeit“, sagt Wacker am Ende und Armin Peter ergänzt, dass es nicht einfach sei, Vereinssport zu gestalten im Zeichen der Pandemie und des Ukrainekriegs. Freude am Sport und menschliches Miteinander seien wichtig und die DJK habe viele Aufgaben übernommen. Peter ist sich sicher, dass die Vereinsgeschichte auch in Zukunft sportlich und aktiv weitergeht.

Vor der Ehrung für sportliche Leistungen und langjährige Mitgliedschaft lieferten drei Gardemädchen eine gekonnte Tanzeinlage auf der Bühne. Für den musikalischen Rahmen zur Feier sorgte Christoph Abele und für die Bewirtung war das Landgasthaus „Linde“ aus Wöllstein am Start.

Zahlreiche Ehrungen

Besondere Ehrungen des Diözesanverbands überreichten Thomas Wacker und Armin Peter an Leonie Kroter für außergewöhnliche Erfolge in der Leichtathletik. Joachim Schmid, Richard Seidenfuß und Daniela Gatti erhielten das DJK Ehrenzeichen in Gold, an Sabine Riedmüller ging das Carl-Mosterts-Relief, die höchste Auszeichnung des DJK-Bundesverbands.

Thomas Venus und Stefan Hoffmeister überreichten einen Glaspokal und eine Ehrennadel für 60 Jahre Mitgliedschaft (2020) an Eugen Glaser, Hugo Allgeyer, Willi Bux, Otto Gress und Berthold Rieger für 60 Jahre (2022).

Geehrt wurden als neue Ehrenmitglieder für 50 Jahre Mitgliedschaft (2020): Beate Bayer, Gabriele Grimminger, Klaus Kaufmann, Reinhold Kinzler, Marianne Lutz, Anita Nitsche, Uwe Renz, Siegfried Schlipf und Alfons Wenger; für 50 Jahre (2021): Thomas Abele, Roland Abele, Hartmut Bellinger, Peter Engelhardt, Gertrud Gruner, Elisabeth Knorn, Monika Loos, Mechthilde Riedl, Veronika Rieger, Brigitte Rieger, Gertrud Roder und Erna Schlipf und für 50 Jahre (2022): Martin Abele, Agnes Abele, Marianne Allgeyer, Eugen Braunger, Utz Gschwender, Thomas Heinrich, Monika Klebinger, Günter Sagmeister, Christian Schmid, Joachim Schmid, Erika Weller und Wolfgang Winter.

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