Ein Ereignis nach zwei Jahren Coronapause

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Der Kammerchor des KGW beim kleinen geistlichen Konzert in der Stephanuskirche in Wasseralfingen.
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Ensembles des Kopernikus-Gymnasiums treten in der Stephanuskirche auf.

Aalen-Wasseralfingen. Nach mehr als zwei Jahren wieder ein Konzert der begabten Schülerinnen und Schüler des Kopernikus-Gymnasiums Wasseralfingen (KGW), eine herzerwärmende, musikalische Leistungsschau.

Die Jüngsten machten den Auftakt, sieben Mädchen und zwei Jungen der Klassen 5 mit einem schönen Knabensopransolo und folgend ein moderner Chorsatz und ein rhythmisches „Halleluja“, einstudiert und geleitet von Thomas Baur, dem impulsgebenden Musiklehrer und erfolgreichen Chorleiter.

Der Chor der Klassen 6 und 7 des KGW zeigten die schönen Fortschritte, die ambitionierte Chorarbeit in der Schule ermöglichen. Gelungene Mehrstimmigkeit und anspruchsvolle Gestaltung der nicht gerade einfachen, Werke zeitgenössischer Kirchenmusik. Sie wurden von einem nun schon stattlichen Chor mit über 30 Stimmen dargebracht, nicht makellos, aber mit viel Engagement, Schwung und persönlicher Disziplin der meisten. Ein Dokument erfolgreicher Nachwuchsförderung und ein attraktives Konzerterlebnis.

Sieben Sängerinnen und ein Sänger, formell der Chor der Klassen 8 bis K2 und sämtlich Mitglieder des Kammerchores, bemühten sich mit ihren guten Stimmen und mit Margit Lang am Piano um einen eher spröden Song der Wise Guys.

Auf verblüffend gutem Niveau spielte das Streichquartett Händel sowie vier Spiritual-Bearbeitungen von Daniel Scott, das Konzert war vollends in der Genusszone angekommen. Christoph Schramm, Katja Wagemann, Felicitas Hahn und Hannah Rube haben sich unter der Leitung von Alexander Rube zu einem Ensemble zusammengespielt, auf dessen nächste Auftritte man sich freuen darf.

Glänzender Höhepunkt des einstündigen Konzertes war dann der Kammerchor, gut 40 Sängerinnen und Sänger aus den oberen Klassen, ergänzt und unterstützt von „Ehemaligen“. Der Kammerchor hat in den vergangenen Jahren vor der Epidemie wunderbare Konzerte gegeben, die Coronapause und die „abenteuerlichen Proben-Bedingungen“, so Thomas Baur, scheinen dem Ensemble nicht geschadet zu haben. Das Publikum hörte einen modernen „Salmo“ mit viel Rhythmus und einem starken Ende von Ernani Argular und ein ebenfalls zeitgenössisches „Magnum Mysterium“ von Ivo Antognini, beide Stücke wurden mit spontaner Musikalität und souveräner Sicherheit gestaltete. Zwischen diesen Stücken überzeugte der Kammerchor mit der anspruchsvollen Motette „Wie der Hirsch schreiet“ von Hugo Distler.

Ein fröhliches „Sing Alleluja, clap your hands,“ leitete zu einer Adaption eines Songs von Ed Sheeran über, „Afterglow“ wurde vom Chor mit Geige und Drum hinreißend vorgestellt und von Thomas Baur mit der E-Gitarre geleitet.

Das Streichquartett des KGW beim kleinen geistlichen Konzert in der Stephanuskirche in Wasseralfingen.
Der Kammerchor des KGW beim kleinen geistlichen Konzert in der Stephanuskirche in Wasseralfingen.
Der Kammerchor des KGW beim kleinen geistlichen Konzert in der Stephanuskirche in Wasseralfingen.
Der Chor der Klassen 6 und 7 des KGW beim kleinen geistlichen Konzert in der Stephanuskirche in Wasseralfingen.
Der Chor der Klassen 8 bis K2 des KGW beim kleinen geistlichen Konzert in der Stephanuskirche in Wasseralfingen.
Der Kammerchor des KGW beim kleinen geistlichen Konzert in der Stephanuskirche in Wasseralfingen.
Der Chor der Klasse 5 des KGW beim kleinen geistlichen Konzert in der Stephanuskirche in Wasseralfingen.

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