Falsche Polizisten erbeuten Münzen und Gold im Wert von 30.000 Euro

+
Symbolfoto

Eine 72-jährige Wasseralfingerin ist am Freitag Betrügern aufgesessen. Die Polizei bittet um Hinweise.

Aalen-Wasseralfingen. Eine 72-jährige Frau aus Wasseralfingen ist am Freitagnachmittag Opfer falscher Polizeibeamten geworden. Wie die Polizei berichtet, erhielt die Seniorin gegen 15 Uhr einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten, der der Dame mitteilte, dass in ihrem Wohngebiet eingebrochen wurde und ihr Haus durch die Diebe ebenfalls gefährdet sei. Der Dame wurde angeboten, dass die "Polizei" ihre Bargeld- und Schmuckbestände so lange sicher verwahren würde, bis die Gefahr beseitigt sei.

Tatsächlich, so die Polizei weiter, brachten die Betrüger die Dame dazu, dass diese Münzen und Gold im Wert von etwa 30.000 Euro - verpackt in einer schwarzen Stofftasche - an die Betrüger übergab. Die Übergabe erfolgte am Freitag gegen 17 Uhr im Bereich der Bushaltestelle Adenauerstraße/Spitzwegstraße. Der Abholer war etwa 30 Jahre alt, etwa 180 - 190 cm groß. Er sprach fließend Deutsch und trug einen Mund-Nasen-Schutz. Die Geschädigte gab an, dass es sich bei dem Abholer um eine Person mit türkischem Aussehen gehandelt habe.

Die Polizei bittet um Hinweise auf die Betrüger beim Polizeiposten Wasseralfingen unter Tel. (07361) 97960

Tipps der Polizei

- Seien Sie wachsam, misstrauisch und besprechen Sie sich mit einer Vertrauensperson, bevor Sie überhaupt an eine Abhebung von Bargeld oder Überweisung oder die Übergabe des daheim gelagerten Geldes oder sonstigen Wertgegenständen an Unbekannte denken!

- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen!

- Geben Sie niemals vertrauliche Informationen preis.

- Behörden und seriöse Unternehmen agieren nicht in dieser Form und fragen niemals am Telefon nach sensiblen Daten oder bieten an, ihre Wertsachen zu verwahren.

- Legen Sie auf und rufen Sie zurück

- Verwenden Sie dabei aber niemals Rufnummern, die man Ihnen mitteilt oder die sie auf dem Display sehen (die könnten gefälscht sein), sondern immer nur die selbst herausgesuchten Telefonnummern. Wählen Sie bewusst neu! Benutzen Sie nicht die Rückruftaste!

- Wählen Sie die Notrufnummer 110 oder die Festnetznummer der zuständigen Polizei, die Sie im Telefonbuch oder über das Internet ermitteln können.

Zurück zur Übersicht: Wasseralfingen

Kommentare