Gießerei: Areal im Blick

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Blick auf das Areal der einstigen Eisengießerei in Wasseralfingen.
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Was die Ortschaftsräte zum Bebauungsplan sagen.

Aalen-Wasseralfingen. Mit dem Bebauungsplan „Nördlich der Querspange im Bereich der ehemaligen Eisengießerei" befassten sich die Wasseralfinger Ortschaftsräte. Am Ende der Debatte empfahl eine große Mehrheit den Plan für die neue Nutzung des Geländes der ehemaligen Eisengießerei der Hüttenwerke. Doch davor ging es ins Detail. Sabine Rieger bezeichnete das 6,36 Hektar große Areal zwischen Stiewing-, Wilhelmstraße und dem Kocher entlang der K 3311 als „einen gewerblichen Bereich mit guter Standortqualität und ebenso guter Anbindung. Die Leiterin des Stadtplanungsamtes erläuterte als Planungsziel die Innenentwicklung. Es gehe darum, die Gewerbefläche zu erhalten – mit einer anderen Ausrichtung. Die Chef-Planerin betonte, dass dort zentrumsrelevanter Einzelhandel ausgeschlossen sei, wie auch Vergnügungsstätten. Neu in der zweiten Auflage sei die Pflanzbindung entlang des Kochers.

Sigrun Huber-Ronecker (Grüne) forderte, gut hinzuschauen, welche Betriebe angesiedelt würden, kritisierte, dass Auwald-Flächen zugunsten von Stellflächen reduziert würden und lobte, dass „Gärten“ geplant seien. Es sei auch Klimaschutz, wenn Industrieflächen mit Industrie „gefüllt“ würden, so Albrecht Jenner (SPD), der auch Rücksicht für die Anwohner von Westheim einforderte. Auch Josef Anton Fuchs mahnte, ein Auge auf die Auswahl der künftigen Betriebe zu haben. Nicht alles passe in die Ortsmittellage.

Laut Sabine Rieger wird der Plan Anfang Juni ausgelegt.

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