Urbane Wildnis: Stufen für Zaungucker

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Warum Josef A. Fuchs (CDU) vor einem Treppenwitz warnt.

Aalen-Wasseralfingen. Die Entwicklung der „Urbanen Wildnis“ in der ehemaligen Kleingartenanlage am Erzweg nimmt ihren Lauf. Das Areal ist umzäunt, im Inneren erobert sich die Natur den Raum zurück. Auf Erklärschildern sollen Passanten künftig darüber informiert werden, was hier passiert ist und warum. Auch an Sitzstufen ist gedacht, um einen Blick über den Zaun werfen zu können. Bis zu 7500 Euro will Wasseralfingen für Infotafeln und Sitzstufen aus seinem Ortschaftsbudget aufbringen.

Josef A. Fuchs (CDU) warnte davor, dass die Sitzstufen nicht zu einem Treppenwitz werden. „Einerseits bauen wir einen hohen Zaun um das Gelände. Andererseits aber würden wir dann mit Sitzstufen am Zaun ein Übersteigen desselben ermöglichen.“ Gegen reine Beobachtungsplattformen dagegen habe er nichts einzuwenden. Franz Fetzer (FW) schlug vor - wie schon mehrfach in der Vergangenheit - Webcams in der „Urbanen Wildnis“ zu installieren. „Damit hätte man von überall her einen Einblick. Das wäre besser als ein Beobachtungspodest.“

„Jämmerlicher Zustand“

Josef A. Fuchs sprach den Röthweg an, der sich im Abschnitt zur Jakobshütte hoch in einem „jämmerlichen Zustand“ befinde. Gleiches gelte für den Waldweg auf halber Höhe zwischen dem Salchenhof und dem Besucherbergwerk, der zunehmend verwittere. 

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