Vielfältiger Einsatz trotz Corona-Krise

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Franz Fetzer und Senta D'Onofrio (Mitte) wurden von Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann und dem wiedergewählten Vorsitzenden Armin Peter verabschiedet.
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Armin Peter wurde als Vorsitzender des Stadtverbands für Sport und Kultur für weitere drei Jahre wiedergewählt.

Aalen-Wasseralfingen

Mit gleich zwei Geschäftsberichten – für 2019 und 2020 – wartete Armin Peter bei der Jahreshauptversammlung auf. Er bilanzierte für 2019 insgesamt 139 Termine des Dachverbands, der die Interessen von 42 Vereinen aus den Stadtbezirken Wasseralfingen und Hofen mit 10 000 Mitgliedern vertritt.

Ein großes Thema sei die Fortschreibung der Sportförderung gewesen, der Kunstrasenplatz in Wasseralfingen und der Bildungs-Campus Braunenbergschule. Für die Wasseralfinger Festtage, die 2020 Corona zum Opfer gefallen waren, wünsche sich der Stadtverband eine neue Festbühne. Auch das Thema „Leichtathletik-Halle“ solle nicht aus den Augen verloren werden.

Viele Probleme habe das Corona-Jahr 2020 für die sport- und kulturtreibenden Vereine gebracht. Peter dankte der Stadt für den Obolus, den die Stadt den Vereinen für ausgefallene Veranstaltungen nach einem bestimmten Schlüssel zur Verfügung gestellt habe.

2020 sei es coronabedingt zwar wesentlich ruhiger gewesen, aber man habe die Gespräche über die Fortschreibung der Sportförderrichtlinien fortgesetzt. Dran bleiben werde man am Thema Sportplätze für Schlechtwetter-Phasen. Aufgelöst hätten sich die Egerländer Gmoi und die Maibaumfreunde, während sich der Schwäbische Albverein Dewangen angeschlossen habe.

Kassenverwalter Christoph Niegel erläuterte das Zahlenwerk und er konnte den Mitgliedsvereinen ein gutes finanzielles Polster präsentieren. Dies sei auch nötig, weil übernächstes Jahr die 50. Wasseralfinger Festtage ins Haus stünden

Mit seinen 67 Jahren sei der Stadtverband ein quicklebendiger Verband, auch wenn man in den beiden letzten Jahren wegen Corona mit angezogener Handbremse agieren musste, erklärte Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann in seinem Grußwort.

Glücklich könne sich der größte Aalener Stadtbezirk über sein neues Spiesel-Bad freuen. Weitere Förderungen werde es für den Rasenplatz der Viktoria und den Kunstrasen-Platz auf dem Schimmelberg geben. Nicht außen vor ließ Ehrmann, dass die Stadt 50 Prozent mehr für die gesamte Sportförderung ausgebe. Über 400 000 Euro gebe die Stadt jedes Jahr für laufende Zuschüsse an die Vereine aus, zuzüglich der Investitionsförderung.

Ortsvorsteherin Andrea Hatam dankte dem rührigen Vorstand, der nimmermüde die Interessen der Vereine vertrete. Zum Spiesel-Bad meinte sie: „Es ist wunderschön geworden und rundum gelungen.“

Verabschiedet aus dem Vorstand wurden Senta D'Onofrio als Beisitzerin, die auch schon einmal zwei Jahre lang Geschäftsführerin gewesen war. Auch der aktuelle Geschäftsführer des Stadtverbands Franz Fetzer wurde von Armin Peter verabschiedet – seine Position nimmt künftig Nadia Feiler ein.

Der Stadtverband hat eine starke Position in der Stadt.“

Karl-Heinz Ehrmann, Bürgermeister

Ergebnis

der Neuwahlen

Der Vorstand Armin Peter (Erster Vorstand),
Abunasr Hatam (Zweiter Vorstand)
Nadia Feiler (Geschäftsführerin)
Christoph Niegel (Kassenverwalter)
Steffi Wörz (Schriftführerin)
Jens Schort (Pressereferent).

Beisitzer Walther Körner, Susanne Huber und Niko Löffler wurden als Beisitzer gewählt. Zu Revisoren wurden Albrecht Jenner und Peter Köditz bestellt.

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