Viktoria: Kunstrasen kommt nun doch nicht

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Planänderung bei der Viktoria Wasseralfingen: Der vorhandene Rasenplatz wird saniert.

Welche alternative Perspektive der Verein jetzt hat.

Aalen-Wasseralfingen. Lange hatte es sich hingezogen. Jetzt ist er endlich unterschrieben, der weitere Pachtvertrag für das Viktoria-Vereinsgelände. "Der gesamte Stadtverband für Sport und Kultur Wasseralfingen ist darüber sehr froh", sagte Vorsitzender Armin Peter bei der Mitgliederversammlung des FV Viktoria Wasseralfingen. Peter gab zudem bekannt, dass der ursprünglich geplante Kunstrasen am Erzstollen nicht genehmigt wurde. "Aber es konnte eine tolle Lösung gefunden werden", griff er dem Bericht von Kurt Neuhäusler voraus.

Pachtvertrag unterschrieben

Die vergangenen Jahre, so Neuhäusler, waren geprägt von Bau- und Finanzierungsplanungen eines Kunstrasens, jedoch scheiterte alles an der nicht vorhandenen Pachtverlängerung. Der neue Pachtvertrag für 30 Jahre liege inzwischen vor und Neuhäusler sei bereits aktiv gewesen: In diversen Gesprächen mit Verantwortlichen und auch mit OB Thilo Rentschler habe sich herauskristallisiert, dass die bisherigen Planungen mit einem Kunstrasenplatz nicht zielführend sein können.

Somit habe Neuhäusler einen letzten Vorschlag gemacht, der von Seiten der Stadt Aalen akzeptiert wurde: Der vorhandene Rasenplatz solle saniert, ein neues Rasen-Kleinspielfeld und ein Parkplatz auf dem Tartanplatz angelegt werden.

Neuhäusler stellte den Anwesenden den Bau- und Finanzierungsplan mit Zuschüssen und Differenzbeträgen vor. Als beabsichtigten Baubeginn nannte er das Frühjahr 2021. So könnte der Sportplatz im Frühjahr 2022 benutzbar sein soll.

Als erstes sei bereits eine Firma zur Überprüfung der Bodenbeschaffenheit beauftragt worden. Anschließend würden konkrete Angebote eingeholt werden.

Stärkung des Vereinsgeländes

Armin Peter ergriff als Mitglied im Lenkungskreis der Union Wasseralfingen noch einmal das Wort und sprach sich für eine Stärkung des Vereinsgeländes der Viktoria aus. Der Verein habe in seinen Augen in den vergangenen Jahren stark zurückstecken müssen. Er plädierte dafür, dass die Union I ab 2022 auf dem Erzstollen spielen solle und erntete dafür kräftigen Applaus.

Kurt Neuhäusler bat die anwesenden Mitglieder um eine Abstimmung, den geplanten Finanzierungsplan und das Bauvorhaben freizugeben. Der Plan wurde einstimmig, ohne Enthaltung und ohne Gegenstimme angenommen.

Zuschüsse werden geprüft

Ortvorsteherin Hatam lobte die Arbeit der Vorstandschaft hinsichtlich der Vorplanung. Es sei ein kluger Zug, die Geländeuntersuchung bereits im Vorgang zu machen. Sie wünschte ein gutes Gelingen des Bauprojekts und zwinkerte Neuhäusler zu, dass es hoffentlich nicht so lange dauern würde, wie mit dem Pachtvertrag.

Armin Peter erwähnte schließlich noch städtische Gespräche über Zuschüsse für Vereine, die wegen entfallener Spielzeiten und Veranstaltungen hohe Geldeinbußen erleiden mussten. Es sollen Zuschüsse für Sportgelände, Übungsleiter und auch für die entfallenen Einnahmen der abgesagten Wasseralfinger Festtage geben. Letzteres sei allerdings noch in Prüfung bei der Stadt.

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