Was junge Wasseralfinger wollen

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Mit Ortsvorsteherin Andrea Hatam diskutieren die jungen Wasseralfingerinnen und Wasseralfinger über Themen wie die Digitalisierung an Schulen.
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Beim Jugendforum im Bürgerhaus reden 13- bis 17-Jährige mit.

Aalen-Wasseralfingen Was ist Jugendlichen wichtig? Was sind ihre Anregungen? Diese und weitere Fragen standen beim Jugendforum in Wasseralfingen im Mittelpunkt. Ortsvorsteherin Andrea Hatam, Oberbürgermeister Thilo Rentschler und Harald Wirth von der Abteilung Jugendbeteiligung beim städtischen Amt für Familie, Jugend und Soziales haben sich mit den Anregungen auseinander gesetzt.

In der Politik gehe es um wichtige Themen. "Es ist deshalb gesetzlich vorgesehen, dass sich Jugendliche beteiligen sollten", sagt Wirth. Darum gebe es auch den Jugendgemeinderat oder die Jugendvertretung. Und: In allen Teilorten sind Jugendforen geplant. In Dewangen hat es bereits stattgefunden.

Zu Beginn des Jugendforums in Wasseralfingen gab es ein Interview mit OB Rentschler. Hier konnten zwei Jugendliche den OB mit Fragen löchern. Unter anderem was er sich von den Gesprächen mit den Jugendlichen erhoffe. Er betont, wie wichtig es ist, schon in jungen Alter Interesse an der Politik zu haben und auch schon in jungen Jahren etwas verändern zu wollen. Dabei spricht er vor allem von der Fridays-for-Future-Bewegung.

Und dann ist die Meinung der Kinder gefragt. In zwei Gruppen stellen sie sich den Fragen, was ihre Wünsche und Anregungen sind. Die Wunschliste ist lang. Außer neue Basketballkörbe wünschen sie sich mehr Digitalisierung an den Schulen und mehr Fast-Food-Restaurants in der Stadt. Auf die Frage, wie man die Jugendliche erreichen kann, sprachen die meisten von sozialen Medien, wie Instagram, Twitter oder YouTube.

Zum Abschluss diskutierten Rentschler, Hatam und Wirth über die Anregung und Wünsche der Jugendlichen. Einiges konnte direkt geklärt werden. Wie beispielsweise die Digitalisierung an den Schulen. "Es stehen dafür bereits 25 Millionen Euro zur Verfügung", sagt Rentschler. Über einen McDonalds in Wasseralfingen könne aber nicht entschieden werden.

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