Wasseralfingen: Neues Gemeindezentrum ist eröffnet

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Viele Gäste waren zur Einweihung des neuen Gemeindehauses gekommen. Die Bergkapelle umrahmte die Veranstaltung. Fotos: je
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Passend zum ersten Advent konnte die evangelische Kirchengemeinde Wasseralfingen ihr neues Gemeindezentrum mit Leben füllen.

Aalen-Wasseralfingen

Am ersten Advent hat die evangelische Kirchengemeinde Wasseralfingen – Hüttlingen ihr neues Gemeindezentrum eröffnen können. Nach zwei Jahren Bauzeit wurde es am Sonntag mit einem Festgottesdienst eingeweiht und offiziell vorgestellt.

„Himmel trifft Erz“ lautet der Name des neuen Zentrums, geht die Gemeinde damit doch wieder zurück zu ihren Wurzeln, wie sie selbst sagt. Und die liegen in der Magdalenenkirche und dem historischen Gemeindehaus daneben. Damit erinnert die Gemeinde an die große Zeit des Eisengießens, die vor rund 150 Jahren in direkter Nachbarschaft stattfand, bei den damaligen Königlich-Württembergischen Hüttenwerken.

„Dieses Gemeindezentrum vereint nun Liturgie, Betreuung, Soziales, das Miteinander der Generationen quasi unter einem Dach“, sagte Pfarrer Uwe Quast im Gottesdienst in der voll besetzten Magdalenenkirche. Ursprung der Planungen war ein Immobilienkonzept, das die Gemeinde 2012 beschlossen hatte. Man wollte damit alle Institutionen an einem Standort konzentrieren. Die Predigt im Gottesdienst hielt Dekan Ralf Drescher. Er ging auch auf aktuelle Themen ein. So solle die Gesellschaft zusammenrücken, sich in der Adventszeit auf Wege aus Polarisierung und Gegensätzen besinnen. Auch billigte er der jungen Generation zu, auf Klimawandel aufmerksam zu machen, gehe es doch um ihre Zukunft, „aber nicht jedes Mittel ist passend“. „Himmel trifft Erz“, sei ein bestens gewähltes Leitwort, werde das neue Zentrum zum Treffpunkt und Ort der Gemeinschaft.

Nach dem Gottesdienst empfing die SHW-Bergkapelle auf dem neuen Platz im Zentrum des Ensembles. KGR-Vorsitzender Karl-Heinz Ballenberger schilderte kurz die Entstehungsgeschichte des Neubaus, die längere Planungszeit, und die Bauzeit. Er bezeichnete die Gebäude als stimmiges Ensemble. Die geplanten Baukosten von rund 4,6 Millionen Euro wurden eingehalten. Dann luden er und Pfarrer Quast ins Innere des Gebäudes. Dort gratulierten einige Redner zum Neubau, Heinz Schmidt, Vorsitzender der Bezirkssynode vor allem zum gelungenen Kindergarten. Denn Kinder seien die Zukunft, die Betreuung der evangelischen Kirche wichtig. Ortsvorsteherin Andrea Hatam sprach auch für den erkrankten Oberbürgermeister Frederick Brütting. Sie sei zuerst skeptisch gewesen, jetzt aber begeistert von dem Neubau. Die Kirchengemeinde habe sich für die Zukunft bestens aufgestellt. Nach einem Liedvortrag der Kita-Kinder, in  dem sie ihre Freude und Begeisterung kundtaten, überreichte Jutta schaff im Auftrag von Pfarrer Michael Windisch und der katholischen Kirchengemeinde ein Bild einer Essinger Künstlerin für den Saal. Nach weiteren Dankesworten, unter anderem von Architekt Bernd Liebel Schuldekan Dr. Harry Jungbauer und Pfarrer Quast, konnten die Besucher die neuen Räume anschauen.

Jutta Schaff von der katholischen Kirchengemeinede überreichte ein Bild. dekan Ralf Drescher und Ex-OB Thilo Rentschler fungierten als „Bildhalter“.

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