Wasseralfingen: Weiße Flecken weichen

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Mehr Breitband auch für Wasseralfingen. Symbolfoto: pixabay
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Auch in dieser Sitzung sind Breitbandanschlüsse ein Thema.

Aalen-Wasseralfingen. Derzeit stellt die Stadt Aalen in den Ortschaftsräten der Teilorte ihre Pläne für den Breitbandausbau vor. So auch in der jüngsten Sitzung in Wasseralfingen die dort geplanten Anschlüsse.

Ortsvorsteherin Andrea Hatam zeigte sich zufrieden mit dem Programm, mit dem „Weiße Flecken endlich eingefärbt werden“.  Peter Hoch vom städtischen Tiefbauamt erläuterte, dass im Hauptort die Versorgung durch den Netzbetreiber Vodafone schon sehr gut sei. Die Randlagen dagegen würden die Privatanbieter wegen zu hoher Kosten in den kommenden drei Jahren nicht in Angriff nehmen, was Voraussetzung für eine Förderung der städtischen Maßnahmen durch Bund und Land sei. Konkret werden nun Anschlüsse in die Gebiete Am Schönbach und Brausenried, Heisenberg, an Schlossschule und Justus-von-Liebig Schule, zum Mäderhof, zum Tiefen Stollen und zur Erzgrube sowie den Gebäuden des Post SVC und der Viktoria gelegt. Baubeginn der Maßnahmen im Stadtgebiet soll im Frühsommer sein, wo wann gebaut wird, steht aber noch nicht fest, wie Hoch sagte. Die Aufteilung müsse wirtschaftlich Sinn machen.  „Auf jeden Fall muss alles Ende 2024 abgerechnet sein“, gab Hoch einen Fixpunkt an. Ab Ende Februar wollen Mitarbeiter des Planungsbüros und der Stadt den Verlauf der Kabeltrassen für die Beseitigung der sogenannten „Weißen Flecken“ – unterversorgte Gebiete -  mit den betroffenen Grundstücksbesitzern auf deren Flächen besprechen. Im Rahmen der Maßnahme werden auch sogenannte „Graue Flecken“ – bisherige DSL-Anschlüsse – an den geplanten Trassen aufgerüstet. Insgesamt werden im Stadtgebiet 16,8 Millionen Euro investiert. Das Gremium stimmte den Planungen zu.

Themenplanung im Ortschaftsrat:  Die CDU hatte in einer vorigen Sitzung eine Klausurtagung des Ortschaftsrates zur intensiven Diskussion wichtiger Themen vorgeschlagen. Fraktionsvorsitzender Josef Anton Fuchs sagte nun, dass eine Klausurtagung angesichts der Fülle der Themen schwierig sei – und lang werde. Er schlug vor, dass man einzelne Themen in den regulären Sitzungen bearbeiten könne, da man mehr Sitzungen geplant habe, als andere Ortschaftsräte. Für manche Themen brauche man auch Expertise aus Verwaltung und Fachbüros. Als mögliche Themen nannte er: neue Baugebiete, Innenstadtentwicklung, Mobilität, Gewerbeentwicklung, Schulentwicklung, Potenzialflächen für Fotovoltaik, ärztliche Versorgung und ein mögliches Medizinisches Versorgungszentrum. Sigrun Huber-Ronecker (Grüne) ergänzte das Thema „Migranten in die Lokalpolitik holen“, schloss sich aber sonst den Vorschlägen von Fuchs an, ebenso die anderen Fraktionen. Man beschloss mit großer Mehrheit, die Themen zunächst in planmäßigen Sitzungen anzugehen.⋌Jürgen Eschenhorn

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