Zurück ans Licht: 2000 Stollen aus dem Stollen

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Ungewöhnliche Gäste im Bergwerk Tiefer Stollen in Wasseralfingen

2000 Stück feinster Weihnachtsstollen aus der Handwerksbäckerei Mack durften drei Wochen lang tief unten in den Sandsteinhallen des Stollens zur vollen Entfaltung ihrer Aromen reifen.

Aalen-Wasseralfingen. Ungewöhnliche Gäste im Bergwerk Tiefer Stollen in Wasseralfingen: Drei Wochen lang ruhten und reiften dort unten in der Kühle die Christstollen aus der Handwerksbäckerei Mack. Am Donnerstag, 11. November, wurden sie per Grubenbahn wieder hoch ans Licht geholt. 2000 Stück des traditionellen Weihnachtsgebäcks sind jetzt in allen Filialen der Handwerksbäckerei Mack zu haben.

Mack-Geschäftsführer Michele Giuliano nahm gemeinsam mit dem Westhausener Bürgermeister Markus Knoblauch die Köstlichkeit entgegen. „Mit unserem Premiumstollen wollen wir ab heute unseren Kunden die Zeit bis Weihnachten versüßen“, so Giuliano.

Die Idee, mit der die Handwerksbäckerei MACK ein sehr gutes Produkt noch ein besser machen wollte, reifte schon einige Zeit und wurde im vergangenen Winter zum ersten Mal umgesetzt. Weil der auf diese Art verfeinerte Stollen bei den Kunden so gut ankam, hat MACK die Menge jetzt verdoppelt: 2000 Stollen à 500 Gramm durften in den vergangenen Wochen tief unten in den Sandsteinhallen ihre Aromen zur vollen Entfaltung bringen.

Bei konstanten elf Grad, hoher Luftfeuchtigkeit und absoluter Dunkelheit bietet der Tiefe Stollen ideale Bedingungen für das Premiumgebäck, das seinen Namen trägt. Früchte wie Rosinen, Zitronat und Orangeat ziehen so besonders gut ein. Geröstete Haselnüsse und Mandeln schmecken nach der Zeit in der dunklen Kühle noch besser. Der „Tiefe Stollen“ aus dem Tiefen Stollen wird außerdem besonders zart.

Die richtige Lagerung ist neben den ausgewählten Zutaten und der Verarbeitung nach alter Handwerkskunst das Geheimnis des traditionellen Weihnachtsgebäcks. „Der vorhandene Stollen in Wasseralfingen bietet uns die Möglichkeit, diese Spezialität unseren Kunden mit einem einzigartigen Geschmack anzubieten“, so Giuliano. Die Früchte werden vor dem Backen in den „Berggeist“ der Brennerei Roder eingelegt.

Die Christstollen werden noch mit Zucker bestäubt und für den Verkauf in den Filialen hübsch gemacht.

Übrigens: Traditionell wurden Stollen früher wochenlang kühl und dunkel, meist in den Schlafzimmern ohne Heizung, in feuchte Tücher eingeschlagen und gelagert, um gut durchzuziehen und dabei das typische Stollenaroma zu entwickeln.

Ungewöhnliche Gäste im Bergwerk Tiefer Stollen in Wasseralfingen
Ungewöhnliche Gäste im Bergwerk Tiefer Stollen in Wasseralfingen
Ungewöhnliche Gäste im Bergwerk Tiefer Stollen in Wasseralfingen
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