Wasseralfinger Feuerwache erst später

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Blick über die Kocherwiesen in Wasseralfingen, flußabwärts. Auf der Freifläche soll das neue Feuerwehrgerätehaus Abteilung Wasseralfingen entstehen.
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Warum sich Wasseralfingen bis zum Jahr 2025/2026 gedulden muss.

Aalen. Das neue Feuerwehrgerätehaus in Wasseralfingen wird schwerpunktmäßig erst in den Jahren 2025/2026 gebaut werden können. Also kein Baubeginn in 2023. Darüber informierte OB Frederick Brütting in der jüngsten Gemeinderatssitzung, in der es um Erläuterungen zum Haushaltsplanentwurf 2023 für die Ortschaften ging. Franz Fetzer (FW) hatte sich danach erkundigt. „Wir hoffen alle, dass es in 2023 losgeht und auch eng durchgetaktet wird“, wandte Fetzer sich an die Stadtverwaltung.

Laut OB indes werde zunächst, in den Jahren 2023/2024 das Feuerwehrhaus in Unterkochen gebaut. Auch wegen fehlender Personalkapazitäten im Rathaus müsse man den Neubau in Wasseralfingen zeitlich nach hinten schieben. Brütting verwies auf die ohnehin große Liste der Investitionsvorhaben in Wasseralfingen: auf die Sanierung der Karl-Kessler-Schule mit Kosten von rund 30 Millionen Euro und den weiteren Bau des Bildungscampus Braunenberg. Der Kostenrahmen, so der OB, liegt inzwischen zwischen 13 und 15 Millionen Euro.

Für Dewangen monierte Margit Schmid (CDU), dass im Haushaltsplanentwurf das Investitionsbudget für die Schwarzfeldschule fehle. „Im Investitionsprogramm für Dewangen sind dafür 300 000 Euro für 2024 vorgesehen und weitere 700 000 Euro für das Jahr 2025“, erinnerte sie. Der stellvertretende Stadtkämmerer Wolfgang Barth sagte einen entsprechenden Nachtrag zu. Weiter drängte Margit Schmid, den von Hammerstadt zu den Hüttenhöfen und weiter übers „Kirchhölzle“ zur L1080 führenden Weg als Radweg auszubauen. „Wir haben diese Alternativstrecke auf dem Schirm, aber noch nicht für das Jahr 2023“, entgegnete Erster Bürgermeister Wolfgang Steidle.

Aus Hofen kam der Appell, die „dringend nötige“ Sanierung der Kappelbergstraße nicht erst im Jahr 2024 anzupacken. Laut Tiefbauamtsleiter Stefan Pommerenke indes stehe das Jahresprogramm für die Sanierungsarbeiten für 2023 bereits. Man wolle aber die Straßenverkehrssicherungspflicht entsprechend wahrnehmen, damit in der Kappelbergstraße „nichts passiere“.

Der OB informierte, dass für Hofen noch ein Planansatz für den Neubau einer Kita im Haushalt aufgenommen werden müsse.

Für die Aufwertung des Festplatzes Hofherrnweiler-Unterrombach ist ein Budget von 60 000 Euro eingestellt. Hartmut Schlipf (CDU) ist wichtig, dass die Aufenthaltsqualität des Festplatzes mit Bepflanzung und Bänken aufgewertet wird. Zudem gehe es um Fuß- und Radwegeverbindungen zur Nahversorgung, zum Bahnhalt West, zur Hochschule und Richtung Stadtmitte.

Bernhard Ritter (FW) erkundigte sich, wo der künftige Ortschaftsrat Hofherrnweiler-Unterrombach tagen soll. Im Weststadtzentrum oder in einem Neubau? Laut OB hat sich die Stadtverwaltung damit noch nicht beschäftigt. Brütting sagte zu, dass man sich in 2023 darum kümmern wolle. 

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