Weil Zukunft für jeden anders ist

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Bürgerchor Aalen Foto: Pete Schlipf

Bürgerchor präsentiert sein Projekt und hat sich Gedanken über die Zukunft gemacht.

Aalen. Schon seit dem vergangenen Herbst arbeitet der Bürgerchor am Theater der Stadt Aalen unter der Leitung von Tina Brüggemann an seinem neuen Projekt „In spe“. „Wir haben den Mitgliedern einige Fragen zu ihrer Vorstellung von Zukunft gestellt, aus deren Antworten wir dann einen Text gebaut haben“, erklärt Brüggemann. Dabei geht es nicht nur um Wünsche, Träume und Sorgen, sondern auch um konkrete Vorstellungen zur Entwicklung der Stadt. Während der Arbeit hat sich laut Brüggemann auch deutlich gezeigt, dass zum Beispiel unterschiedliche Berufsgruppen ein jeweils anderes Verständnis haben: „Zukunft ist für jeden anders.“ Dabei ist der Begriff weit gefächert.

Entstanden sind sieben assoziative Bilder, die mal poetisch, mal praktisch und mal verträumt sind. Geeint wurde der Bürgerchor dabei von seiner Sehnsucht nach mehr Frieden und Gemeinschaft.

Auch der Krieg in der Ukraine hat die Stückentwicklung beeinflusst. „Es gab eine Probe mit Menschen mit Fluchterfahrung, nicht nur aus der Ukraine“, erzählt Brüggemann. Die gemeinsame Arbeit an einem Gedicht während dieser Probe hat auch Eingang in die Inszenierung gefunden. Nachdem die 16 Akteurinnen und Akteure am Freitag um 20.30 Uhr Premiere feiern, lädt das Theater noch zu einem „Theater trifft …“ in den Theatersaal ein. Zu Gast sind Bertold Weiß, Leiter der LEA in Ellwangen, die Leiterin der katholischen Betriebsseelsorge Karolina Tomanek und die Studentin Vivien Bergjann. Im Gespräch mit Tina Brüggemann soll es um die persönliche Vorstellung von Zukunft, aber auch um den Umgang mit dem Thema in Studium und Beruf gehen.

Da die Aufführungen von „In spe“ im Rahmen des KubAA-Programms am Freitag und Sonntag stattfinden, sind Karten beim Kino am Kocher oder an der Abendkasse für Euro erhältlich. Aufführungen sind am Freitag, 22. Juli, 20.30 Uhr (Premiere) und am Sonntag, 24. Juli, um 12 Uhr.

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