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Weitere Stationen für Drahtesel im Stadtgebiet

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Von: Bea Wiese

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Die Mobilitätsstation an der Bohlschule: Nach diesem Vorbild sollen auch die künftigen Mobilitätsstationen gestaltet sein.
Die Mobilitätsstation an der Bohlschule: Nach diesem Vorbild sollen auch die künftigen Mobilitätsstationen gestaltet sein. © privat

Grünes Licht für Projekte in Ebnat, Hofen und am Aalener Rathaus.

Aalen. An drei Standorten im Stadtgebiet will die Stadt weitere sogenannte Mobilitätsstationen für Fahrräder und E-Bikes installieren: in Ebnat an der Hauptstraße, in Hofen in der Probsteistraße und an der Ostseite des Aalener Rathauses. Der Ausschuss für Technik, Umwelt und Stadtentwicklung hat dem einvernehmlich zugestimmt.

An jeder Station können acht Fahrräder gleichzeitig abgestellt werden. Die überdachten, beleuchteten Stationen haben Fahrradbügel, Ladeterminal, Notrufsäule, eine Sitzbank und Informationstafel, auf der etwa nahe Restaurants und Ärzte aufgelistet sind, sowie eine Toolstation für kleinere Reparaturen. An der Ostseite des Rathauses werden anstatt der Fahrradbügel acht Fahrradboxen aufgestellt, ebenfalls mit Lademöglichkeit für Pedelecs, erläuterte Maya Kohte, Leiterin des Amtes für Umwelt, Grünflächen und umweltfreundliche Mobilität. Der Zugang soll durch eine vierstellige PIN ermöglicht werden, nach drei Tagen öffnen die Boxen automatisch, um eine Dauerbelegung zu verhindern, sagte sie auf Nachfrage von Michael Fleischer (Grüne).

Claus Albrecht (Freie Wähler) sprach sich dafür aus, künftig sämtliche Mobilitätsstellen im einheitlichen Design anzulegen. Gabriele Walcher-Quast (SPD) fragte nach Abstellplätzen für Lastenfahrräder, zum Beispiel in der Tiefgarage am Rathaus. Laut Baubürgermeister Wolfgang Steidle will die Stadt auch diese Form der Mobilität fördern und „zu gegebener Zeit Lösungen präsentieren“.

Alle drei Stationen kosten zusammen 302.000 Euro. Insgesamt sind 360.000 Euro im Haushalt dafür veranschlagt. Die Ortschaftsräte Hofen und Ebnat hatten bereits einstimmig für das Vorhaben votiert. Bea Wiese

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