Guten Morgen

Wenn der Affe Zucker gibt

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Jürgen Kunze über die Tücken am Frühstückstisch

Über Kaffee lässt sich wunderbar philosophieren. Allein schon, ob man überhaupt Kaffee trinken sollte, und, wenn ja, wie viel. Und ob er zur täglichen Flüssigkeitsmenge hinzugezählt werden darf. Das alles ist Gegenstand zahlreicher Studien und Teeküchengespräche. Für mich ist Kaffee Lebenselixier, am liebsten mit einem Schuss Milch oder schwarz, je nach Stimmung. Was aber gar nicht geht, ist Zucker im Kaffee. Ganz anders gestrickt ist da jedoch meine Frau. Sie nimmt gerne auch etwas Kaffee in ihren Zucker. Was dazu führt, dass der Zuckerstreuer schnell leer ist. So kam, was kommen musste: Als ich den morgendlichen Kaffee für uns gemacht habe, wollte ich ihr etwas Gutes tun und habe wegen des leeren Streuers den Zucker direkt schön aus der Schütte in den Kaffee getan und liebevoll serviert. Ich möchte an dieser Stelle hoch offiziell um Entschuldigung bitten, dass ich ausversehen die Schütte mit dem Salz erwischt habe – und Respekt dafür äußern, dass Sie mir den Kaffee nicht entgegen gespuckt hat.

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