Geistliches Wort in der Corona-Krise

Wie Gottvertrauen helfen kann

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Aalen. Heute wird in katholischen Gottesdiensten von der Heilung des Gelähmten aus dem Johannes-Evangelium erzählt. Da liegt ein Mann seit Jahren mit vielen anderen Kranken an einem Teich.

Aalen. Heute wird in katholischen Gottesdiensten von der Heilung des Gelähmten aus dem Johannes-Evangelium erzählt. Da liegt ein Mann seit Jahren mit vielen anderen Kranken an einem Teich. Alle hoffen darauf, als erstes in den Teich zu gelangen, wenn dieser aufwallt, denn wem das gelingt – so ist die Überlieferung – der wird geheilt. Und da dieser Gelähmte niemanden hat, der ihn an den Teich trägt, hat er keine Chance auf Heilung. Allerdings begegnet er Jesus und vertraut dessen Aufforderung, aufzustehen – er nimmt seine Bahre und geht. Natürlich weiß ich, dass heute, 2000 Jahre später, inmitten einer großen Pandemie, ein solcher Text auch viele Fragen aufwirft – und dennoch glaube ich, dass er uns heute noch viel sagen und mich für mein Leben inspirieren kann: - Dränge ich mich vor oder mache ich anderen Platz? - Was lähmt mich? - Sehe ich die Not anderer Menschen? - Wo stehe ich auf? - Worauf vertraue ich? Ingrid Beck, Seelsorgerin Landpastoral Schönenberg

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