Geistliches Wort in der Corona-Krise

Winter ade

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"Winter ade, scheiden tut weh, aber dein Scheiden macht, dass mir das Herze lacht. Winter ade, scheiden tut weh." Wir alle haben genug, vom Winter und von der Pandemie.

"Winter ade, scheiden tut weh, aber dein Scheiden macht, dass mir das Herze lacht. Winter ade, scheiden tut weh." Wir alle haben genug, vom Winter und von der Pandemie. Die warmen Tage im Februar empfanden wir wie eine Verheißung, dass bessere Tage kommen. Wir haben sie genossen. Umso mehr verstört uns jetzt die späte Rückkehr des Winters. Hört der denn nie auf? "Winter ade, scheiden tut weh…."

Abschiede können ganz unterschiedlich aussehen. Manchmal passieren sie ganz abrupt, oft aber vollziehen sie sich langsam und fließend als Übergang vom einen zum anderen Zustand. Es bleibt nicht alles so, wie es ist. Die einen freut's, die anderen bedauern es. Schon die ersten Seiten der Bibel berichten von dieser Erfahrung, wenn Gott nach der Sintflut Noah verspricht: "Solange die Erde steht, soll nicht aufhören, Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht". Das heißt: Es geht weiter! Der Winter dauert nicht ewig. Und die Pandemie auch nicht!

lfgang Gokenbach, Pfarrer in Fachsenfeld

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