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Wir lassen die Haare wachsen

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Jürgen Steck über Haarspaltereien und haarige Situationen

Was haben Ursula von der Leyen und unsere Bundesligakicker gemeinsam? Die Frisur sitzt, selbst wenn Sie Nichtssagendes sagen und, zumindest Letztere, einen Stiefel zusammenkicken. Das fuchst die Beste aller Ehefrauen am meisten, wenn wir gemeinsam eine Sportsendung schauen in diesen Zeiten, während unsere Haare wachsen und wachsen und nur noch erahnen lassen, dass der letzte Haarschnitt vor dem Lockdown von meisterlicher Hand geführt worden war. Ungleichbehandlung! Günter Netzer und Paul Breitner hatten schließlich auch Matte. Schlecht kicken kann man auch mit langen Haaren. Haarklein reiht sie Argument an Argument. Eine haarige Situation, in der ich kurz überlege, für Bundesligaspiele zu argumentieren, obwohl sich mir deren Sinn in Zeiten wie diesen nicht erschließt, schlage dann aber einen Haken und ihr vor, sie solle doch Bundesligaspielerin werden. Darauf einigen wir uns. Machen weiter mit Sport schauen. Und lassen die Haare wachsen.

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