WLAN für Dewanger Wellandhalle ab Frühjahr 2023

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Dewangen aus der Vogelperspektive.
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Was den Dewanger Ortschaftsräten auf den Nägeln brennt.

Aalen-Dewangen. Die wichtigsten Investitionen für 2023 in Dewangen stellte OB Frederick Brütting in der jüngsten Sitzung des Dewanger Ortschaftsrats vor. Neben knapp vier Millionen Euro für die Breitbandversorgung und 500 000 Euro für den weiteren Radwegebau zwischen Dewangen und Forst sind für das Baugebiet Birkäcker 100 000 Euro eingestellt.

Fehlender Grunderwerb

Eingangs hatte Ortsvorsteherin Andrea Zeißler auf die dringende Notwendigkeit eines Neubaugebiets für Dewangen hingewiesen. „An den Birkäckern sind wir schon viele Jahre dran, aber wir kommen einfach nicht voran.“ Das hänge vor allem am fehlenden Grunderwerb.

Der OB signalisierte, dass sich da in absehbarer Zeit etwas tun werde. „Wir haben überlegt, den zweiten Bauabschnitt vorzuziehen.“ Im Haushalt für 2023 seien 100 000 Euro eingestellt - für den Einstieg in die städtebauliche Planung und für Grundstückserwerb. Weitere 850 000 Euro wolle man 2024 für die Erschließungsmaßnahmen bereit stellen.

Die Ortsvorsteherin drängte auch auf WLAN für die Wellandhalle. Aalens stellvertretender Stadtkämmerer Wolfgang Barth sagte zu, dass die Wellandhalle damit ab Frühjahr 2023 ausgestattet sein werde. Weiter brennen der Ortsvorsteherin ein Fußweg entlang der Dewanger Straße (zwischen Dewangen und Fachsenfeld) und der Ausbau des Parkplatzes bei der Wellandhalle auf den Nägeln.

Radweg übers „Kirchhölzle“?

Margit Schmid (CDU) merkte an, dass der weitere Ausbau des Radweges nach Forst mit Dewangen „eigentlich nichts zu tun“ habe. Denn ihrer Information zufolge betreffe der nächste Bauabschnitt die Strecke zwischen Rauental und der Dewanger Straße (L 1080). Alternativ plädierte sie, die für den Radweg zwischen Dewangen und Forst eingestellte Summe von 500 000 Euro dafür zu verwenden, den von Hammerstadt zu den Hüttenhöfen und weiter übers „Kirchhölzle“ zur L 1080 führenden Weg als Radweg auszubauen. Da es sich um eine städtische Fläche handele, vermeide man zusätzlichen Grunderwerb.

Margit Schmid monierte unter anderem, dass es entlang der Treppacher Straße keinen Gehweg gibt, und dass die neuen Tische und Stühle für die Wellandhalle immer noch nicht angekommen seien. Zudem wünscht sie sich mehr Aussichtsbänke rund um Dewangen. Die Leiterin des Umweltamts, Maya Kohte, antwortete, dass viele Aussichtsbänke bestellt seien, es jetzt aber an den Lieferfristen hänge.

Eberhard Stark (FW) sagte, die allgemeine Krise habe die Dewanger dazu veranlasst, keine Extrawünsche für 2023 zu äußern. „Deswegen sind wir zufrieden, wenn wir das, was uns für 2023 zugesagt ist, auch bekommen.“

Helmut Gentner (SPD) appellierte an die Stadt, die Grundstücksverhandlungen für „Birkäcker“ fortzuführen. „Wir haben sonst kein Baugebiet in Dewangen mehr anzubieten.“

Ortschaftsbudget in Höhe von 19 000 Euro

Dewangen verfügt in den Jahren 2023 bis einschließlich 2025 über ein jährliches Ortschaftsbudget in Höhe von 19 000 Euro. Die Budgets für die einzelnen Ortschaften bestehen aus einem Sockelbetrag von jeweils 10 000 Euro. Darauf addiert sich ein weiterer Betrag, abhängig von der Einwohnerzahl der jeweiligen Ortschaft. Für Dewangen sind das 9000 Euro. Mit diesem Budget können die Ortschaften einzelne Maßnahmen bis zu einem Maximalbetrag von jeweils 7500 Euro selbstständig umsetzen, ohne dass der Aalener Gemeinderat darüber beraten und beschließen muss. 

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