15 Bauplätze für Häuslebauer

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Das neue Baugebiet „Oberes Reis II“ist jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Mit dabei waren (von links) Verena Müller (Gemeinde Riesbürg), Andreas Bauer (EnBW ODR), Claus-Peter Grimm (Ingenieurbüro Grimm), Bürgermeister Willibald Freihart sowie Thomas Gossner und Walter Bortolazzi (Bauunternehmen Bortolazzi).
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Pflaumloch bietet jungen Familien mit Kindern in ihrem Heimatort zu bauen. Wo das Areal liegt, wie groß die Grundstücke sind und wie sie erschlossen sind.

Riesbürg-Pflaumloch

In Riesbürg herrscht eine hohe Nachfrage nach Baugrundstücken. Von daher sieht sich die Gemeinde in der Pflicht, in allen drei Ortsteilen entsprechende Bauplätze zur Verfügung zu stellen, um vor allem jungen Familien die Möglichkeit zu bieten, in ihrem Heimatort ein eigenes Haus zu bauen. Erst vor Kurzem hat sich der Gemeinderat mit dem Bebauungsplan für die Erweiterung des Wohngebietes „Schlagäcker West“ in Utzmemmingen befasst, wo auf einer Fläche von 4,3 Hektar eines Tages 56 Plätze zur Verfügung stehen sollen.

Im Ortsteil Pflaumloch gibt es seit Neuestem für Bauwillige im Bereich „Oberes Reis II“ am südlichen Rand des Ortes 15 inzwischen erschlossene Plätze, die von Bürgermeister Willibald Freihart und Vertretern der an der Erschließung beteiligten Firmen im Rahmen eines Pressetermins offiziell vorgestellt wurden.

Laut Freihart haben die Parzellen eine durchschnittliche Größe zwischen 600 und 700 Quadratmetern. 13 davon seien bereits verkauft, für zwei stehe der Kaufabschluss unmittelbar bevor.

Kein Gasanschluss

90 Prozent der Bauinteressenten kommen Freihart zufolge aus Riesbürg. Dies freue ihn, weil damit die Verbundenheit zur Heimatgemeinde unterstrichen werde. Das gesamte, rund ein Hektar große Areal sei bereits mit Breitband ausgestattet, so dass die Häuslebauer – wenn sie dies wünschen – auf Glasfaseranschlüsse zurückgreifen könnten. Bemerkenswert finde er es, dass kein Grundstück über einen Gasanschluss verfüge. Stattdessen würden die künftigen Hauseigentümer wohl auf regenerative Energien zurückgreifen.

Claus-Peter Grimm vom gleichnamigen Ingenieurbüro, das mit der Planung des Wohngebietes beauftragt war, sprach von einer relativ zügigen Umsetzung des Vorhabens ab Auftragserteilung durch die Kommune. Durch die südliche Ausrichtung und der leichten Hangneigung handle es sich um ein sehr attraktives Wohngebiet, meinte Grimm.

Walter Bortolazzi bedankte sich für den Auftrag für die Erschließungsarbeiten. Dieser hätte es seinem Unternehmen ermöglicht, während der Corona-Pandemie Mitarbeiter weiter normal zu beschäftigen.

90 Prozent der Bauinteressenten kommen aus Riesbürg.“

Willibald Freihart, Bürgermeister

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