Alte Eisenkolosse wieder unter Dampf

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Die Sammlung ist im ehemaligen DB-Bahnbetriebswerk in Nördlingen zu besichtigen.

Dank deutlich gefallener Inzidenzwerte hat das Bayerische Eisenbahnmuseum in Nördlingen wieder für Besucher geöffnet. Ein Museumsbesuch ist inzwischen ohne Vorlage eines negativen Testergebnisses möglich.

Nördlingen

Das gesellschaftliche Leben kehrt allmählich wieder zurück: Da die Inzidenzwerte im Landkreis Donau-Ries über fünf Tage stabil unter 100 waren und jetzt unter 50 gefallen sind, öffnet der Verein Bayerisches Eisenbahnmuseum in Nördlingen wieder die Tore seines Museums. Ab sofort können interessierte Besucher wieder das weitläufige Gelände mit der umfangreichen Fahrzeugsammlung besichtigen.

Das Bayerische Eisenbahnmuseum (BEM) zählt heute zu den bedeutendsten technikhistorischen Museen in Deutschland und verfügt über die größte private Fahrzeugsammlung in Süddeutschland. Über 250 Exponate vermitteln einen Überblick über die Vielfalt des Bahnbetriebs früherer Zeiten in Bayern.

In den großen Hallen des Bahnbetriebswerks ist nicht nur Platz für die schwarzen Kolosse aus der Zeit unserer Eltern und Großeltern, sondern sie bieten auch in Pandemiezeiten die Möglichkeit für einen kontaktfreien Museumsbesuch, heißt es seitens des Vereins. Im über 35 000 Quadratmeter großen Freigelände gibt es für Groß und Klein vieles zu entdecken.

Der Verein Bayerisches Eisenbahnmuseum wurde 1969 in München gegründet. Das Museum präsentiert den Besuchern seine Sammlungen seit 1985 im ehemaligen DB-Bahnbetriebswerk in Nördlingen, um die Fahrzeuge in realistischer und passender Umgebung zu zeigen. Besuchern wird im Eisenbahnmuseum keine statische Sammlung gezeigt, sondern eine authentische Werkstatt sowie alle Anlagen, die für die Versorgung von Dampflokomotiven notwendig sind. Durch die laufende Aufarbeitung von Ausstellungsstücken könne der Besucher die Arbeiten hautnah und real erleben, teilt der Verein mit. Durch neun Dampflokomotiven, zehn elektrische Loks und fünfzehn Dieseltriebfahrzeuge, die betriebsfähig sind, könne das Erlebnis des Eisenbahnbetriebes vergangener Zeiten in seinen unterschiedlichsten Varianten vermittelt werden.

Der Verein hat aktuell etwa 550 Mitglieder, von denen etwa 80 in ehrenamtlicher Tätigkeit alle Arbeiten und Leistungen im Museum erbringen. Durch die selbst durchgeführte Ausbildung innerhalb des Vereins werde das Wissen um den Betrieb und die Unterhaltung der historischen Fahrzeuge erhalten und an künftige Generationen weitergegeben. Mit dem stetig betriebenen Ausbau der Fahrzeugsammlung sichert der Verein weitere wertvolle Exponate für die Nachwelt, aktueller Schwerpunkt sind Fahrzeuge aus den 1930er bis 1980er Jahren zur Darstellung des Strukturwandels bei der Eisenbahn in dieser Zeit.

Öffnungszeiten: Das Eisenbahnmuseum hat Juni bis September Dienstag bis Freitag 12 bis 16 Uhr (nur bei einem Inzidenzwert unter 50) Samstag, Sonn- und Feiertag 10 bis 17 Uhr geöffnet; im Oktober Samstag, Sonn- und Feiertag von 10 bis 17 Uhr.

Bei uns gibt es für Groß und Klein vieles zu entdecken.“

Bayerisches Eisenbahnmuseum

Coronabedingt gelten folgende Regeln

Terminbuchung (Tel. 09081 24309 oder E-Mail info@bayerisches-eisenbahnmuseum.de) erforderlich – diese kann jedoch auch vor Ort erfolgen.

Die Datenerfassung zur Kontaktdatenverfolgung erfolgt durch die Mitarbeiter vor Ort an der Kasse.

Maskenpflicht: In den Räumen des Museums müssen FFP2-Masken getragen werden. Im Freigelände nicht.

Hygieneregeln: Die geltenden Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten.

Kein Test: Sie benötigen keinen negativen Corona-Test – allerdings dürfen Sie mit einer aktuellen Symptomatik das Museum nicht besuchen.

Parken: Direkt am Museum gibt es keine Parkmöglichkeiten. Es wird daher geraten, im Parkhaus (P6) beim Bahnhof (Parkgebühr 1 € pro Tag) zu parken. Über die Fußgängerbrücke „Höhnbrücke“ erreicht man das Bayerische Eisenbahnmuseum in ca. zehn Minuten.


Kontakt: Tel. (09081) 24309 E-Mail: info@bayerisches-eisenbahnmuseum.de, www.bayerisches-eisenbahnmuseum.de

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