Entwicklung Aufhausens im Fokus

Ein Füllhorn an Projekten stellte Ortsvorsteher Helmut Stuber vor.

Bopfingen-Aufhausen. Gleich zu Beginn der Ortschaftsratssitzung in Aufhausen, erinnerte Ortsvorsteher Helmut Stuber an die kürzlich verstorbene Hausmeisterin, Diana Zinnbauer. „Die Egerhalle war wie ihr zweites Wohnzimmer,“ sagte er in der Gedenkminute. Zum ersten Mal seit zwei Jahren konnte die Sitzung wieder im Vereinsraum der Egerhalle stattfinden. Und es gab einiges zu Bereden. Auf zwölf Seiten hatte Ortsvorsteher Helmut Stuber den derzeitigen Informationsstand verschiedener Projekte zusammengetragen. Eines der Projekte ist das ehemalige Gasthaus Adler am Ortsbeginn. Der Ortschaftsrat hatte bereits vor Jahren ein Gesamtkonzept vorgestellt und im vergangenen Jahr wurde ein ELR-Zuschuss beantragt. Seither ist nichts mehr passiert.

Verkehr und Ortsentwicklung

Ein weiteres Projekt betrifft den Ausbau der B29. Hier bemängelte Stuber, dass in Lauchheim der Gemeinderat und der Ortschaftsrat von Röttingen darüber beraten hatten, der Ortschaftsrat Aufhausen keine aktiven Informationen über den Stand erhalten habe. „Der Verkehr wird größer,“ sagte Stuber. Deshalb würde er gerne Neuigkeiten an die Bürger weitergeben.

„Seit 25 Jahren ist Aufhausen nicht mehr entwickelt worden,“ monierte Stuber und verwies auf den Bebauungsplan Welkfeld III. Dadurch, dass derzeit ein negativer Trend im Wohnungsbau eingesetzt hat, sieht er die Gefahr, dass dieses Baugebiet nicht entwickelt wird.

Das Gleiche gilt für den Bebauungsplan „Alter Dorfkern“ hier wünscht sich der Rat eine entscheidende Weichenstellung. Für die Feuerwehr wird ein neues Gebäude und ein neues Auto zwingend gefordert. Unzufrieden äußerte sich Helmut Stuber auch über das Friedhofskonzept. „Gefühlt halb Aufhausen wird im Friedwald bestattet,“ sagte Stuber. Die Sanierung der Aussegnungshalle lässt ebenso auf sich warten wie eine Ertüchtigung des Parkplatzes. mj

Zurück zur Übersicht: Aufhausen

Mehr zum Thema

Kommentare