Welkfeldstraße ist nun Großbaustelle

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Etwa 140 Meter lang wird die Gabionenwand entlang der Welkfeldstraße. Unterhalb entsteht das neue Bachbett der Eger.
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Die rund 1,3 Millionen Euro teure Sanierung der Straße in Aufhausen läuft. Der Lauf der Eger dort wurde verändert, Gabionenmauern entstehen.

Bopfingen-Aufhausen

Mit einem Kostenvolumen von rund 1,3 Millionen Euro wird die Sanierung der etwa 600 Meter langen Welkfeldstraße in Aufhausen am Ende die teuereste Straßensanierung in Bopfingens Geschichte sein. Gut, dass Bopfingen hierfür rund 440 000 Euro Zuschüsse aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) und dem Ausgleichsstock erhält.

Das Wetter ist gut, dementsprechend erfolgreich schreiten die Arbeiten voran. Das Projekt erledigt die Bopfinger Baufirma Bortolazzi und das Team auf der Baustelle ist zuversichtlich: "Bei uns läuft alles nach Plan", freut sich einer im Gespräch mit dem SchwäPo-Reporter.

Die Welkfeldstraße erhält ein völlig neues Gesicht. Dafür sorgt Planer Lutz Angstenberger, Chef des Büros a2Plan aus Westhausen. So wird neuer Asphalt aufgebracht, die Straße wird am Ende überall mindestens 6,50 Meter breit sein und die gepflasterten Gehwege mindestens 1,50 Meter breit. Neue Straßenleuchten mit LED-Technik werden installiert, Parkbuchten gebaut und unter der Straße gibt es eine komplett neue Infrastruktur mit Versorgungsleitungen für Strom, Wasser und Breitband. Einen Gasanschluss erhält die Welkfeldstraße auch, dafür sorgt die EnBw ODR. Der Anschluss verläuft aus Richtung Oberdorf und schafft am neuen Baugebiet Welkfeld III, wo 25 bis 27 Bauplätze geplant sind, optimale Bedingungen für Bauherren. Die Stadt gibt hier einen Baukostenzuschuss von 80 000 Euro.

Damit die Arbeiten überhaupt beginnen konnten, war die vorübergehende Verlegung der Eger nötig. Der Grundstückseigentümer hat der Stadt die hierzu nötige Fläche abgetreten.

Die Uferbefestigung wird neu gestaltet, die Böschung dauerhaft gesichert. So wird die Welkfeldstraße nun durch einen etwa 140 Meter langen Streifen mit Gabionen begrenzt. Auch das Bachbett selbst wird mit Gabionen gestaltet. Am Ende soll die Eger dort leicht mäandern.

Zunächst ist der Bach verlegt worden, die Gabionen werden derzeit noch aufgestellt. Danach, 2021, geht es an den Kanal-, Wasser- und Leitungsbau. Verläuft alles nach Plan, sollen die Arbeiten im Jahr 2022 komplett abgeschlossen sein.

Die Bauarbeiter setzen die Gabionen.
Kaum ein Durchkommen am Eingang der Welkfeldstraße.
Der Bach wird derzeit in den Eger-Kanal umgeleitet.

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