Corona-Ampel im Donau-Ries-Kreis nun dunkelrot

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Symbolbild: pixabay
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In Nördlingen gelten ab sofort weitere Beschränkungen des öffentlichen Lebens.

Nördlingen. Im Landkreis Donau-Ries steigt die Zahl der mit Corona Infizierten weiter an. Seit Beginn der Pandemie sind dort laut Robert-Koch-Institut 731 Personen positiv getestet worden. Laut RKI sind 26 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Donau-Ries bei 103,9. Zum Vergleich: Auf der Ostalb liegt dieser Wert bei 92 (Stand Dienstag, 27. Oktober). Laut den Donau-Ries-Kliniken gibt es 31 Intensivbetten. 20 seien belegt, jedoch liege nur einer mit Covid dort.

Der relativ hohe Sieben-Tage-Wert ließ die Ampel im Nachbarlandkreis auf Rot springen. Das bedeutet neue Regelungen. Bei Sport- und Kulturveranstaltungen oder Kinobesuche gilt nun eine Obergrenze von 50 Personen – unabhängig davon, ob die Veranstaltung in Räumen oder im Freien läuft. Zudem wird die Sperrstunde um eine weitere Stunde auf 21 Uhr verschoben.

Im gesamten Landkreis ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung überall dort verpflichtend, wo Menschen dichter oder länger zusammenkommen. Das gilt an allen Bahnhöfen, Busbahnhöfen (inklusive Vorplätze) und Bushaltestellen und an allen Friedhöfen. In Nördlingen gilt damit Maskenpflicht auf Marktplatz, Rübenmarkt, Schrannenstraße, bei den Kornschrannen und in der Löpsinger Straße (hier jeweils nur im Bereich der Fußgängerzone). Zudem ist an den genannten Orten der Konsum alkoholischer Getränken jeweils zwischen 21 Uhr und 6 Uhr des Folgetages untersagt. Verstöße gegen diese Allgemeinverfügung stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße bis zu 25 000 Euro geahndet werden kann.

Die bayerische Landesregierung empfiehlt weiter, die Besuchskontakte in Altenheimen und Krankenhäuser auf einen Besucher je Bewohner, beziehungswiese Patient pro Tag zu beschränken.

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