Ein neuer Dorfplatz für Itzlingen

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Der katholische Pfarrer Hermann Rundel hat den neuen Dorfplatz in Itzlingen nach dem Fottesdienst feierlich geweiht.
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Viele Ehrenamtliche haben angepackt und etwas Bleibendes geschaffen. Die Einweihung samt Weißwurstfrühstück nach dem Patrozinium in der St. Galluskirche lief am Sonntag.

Bopfingen-Itzlingen

Seit Sonntag haben die Itzlinger wieder einen neuen Dorfplatz. Fertig war der zwar schon vorher, aber nach einem Gottesdienst in der St. Galluskirche mit Patrozinium übergab Pfarrer Hermann Rundel nach der Weihe offiziell den Platz seiner Bestimmung.

Bestes Herbstwetter, strahlender Sonnenschein und eine gut gelaunte Schar an Helfern, die am frühen Sonntagmorgen alles für das Weißwurstfrühstück herrichten. Sie alle sind Macher, haben sich schon bei der Gestaltung des neuen Platzes engagiert. Sie sind stolz auf das, was sie mit eigenen Händen für ihren Ort geschaffen haben.

Es ist ein Platz zum Verweilen geworden, hübsch anzuschauen und bei Dunkelheit beleuchtet, wie ein Helfer auf seinem Handy zeigt. Insgesamt 220 Stunden wurden für den Dorfplatz Itzlingen an Arbeitszeit von den freiwilligen Helferinnen und Helfern eingebracht.

Viel wurde bewegt, gegraben, gemauert und schließlich neu bepflanzt, wie die Bilder auf der aufgestellten Tafel deutlich machen. Ein neues Fundament musste her, denn auch der Maibaum und der Weihnachtsbaum sollen hier an der Ecke Kerkinger Straße/Jagstheimer Weg wieder aufgestellt werden.

Man wollte nicht mehr warten, bis die Mittel im Haushalt genehmigt werden, zeigte der stellvertretende Bürgermeister Thomas Trautwein in seinen Grußworten volles Verständnis und dankte den Ehrenamtlichen für ihr großes Engagement. Die Kosten für das Material habe die Stadt Bopfingen gerne übernommen, denn so habe man auf dem schnellsten Weg den neuen Ortsmittelpunkt umsetzen können.

Kerkingens Ortsvorsteherin Bettina Maria Weber blickte in ihrer Ansprache zurück und erinnerte daran, dass das ehemalige Buswartehäuschen, das an dieser Stelle stand, nach Verlegung der Haltestelle nicht mehr benötigt wurde. Und auch daran, dass die drei Linden - eine durch Baggerarbeiten am Wurzelwerk verletzt, die anderen durch viel Totholz zu marode - nicht mehr zu retten waren.

Das „Dorfplätzle“ in Itzlingen habe jetzt wieder ein neues und schönes Gesicht erhalten, das von Vera Holmdorner geplant und bis zur Fertigstellung begleitet wurde. Und auch zwei Linden zieren wieder den Dorfplatz, der von der Bevölkerung mit Sicherheit wieder gerne angenommen wird, wie am Sonntag bei der Feier an den Gesichtern deutlich abzulesen war..

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