Firma Ladenburger will Pellets-Werk in Kerkingen bauen – Gemeinderat begrüßt dies

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Die Firma Ladenburger baut in Kerkingen eine neue Produktionsstätte für Tierstreu-Pellets. Auf rund vier Hektar Fläche der "Mooswiese", die dem Unternehmen gehöre, soll das Werk entstehen und an die bestehenden Anlagen in Richtung Unterschneidheim (auf dem Foto unten zu sehen) anschließen.

Wirtschaft Die Firma Ladenburger baut in Kerkingen eine neue Produktionsstätte für Tierstreu-Pellets. Auf rund vier Hektar Fläche der "Mooswiese", die dem Unternehmen gehöre, soll das Werk entstehen und an die bestehenden Anlagen in Richtung Unterschneidheim (auf dem Foto unten zu sehen) anschließen. Das Areal liege zur Hälfte auf Bopfinger und zur anderen Hälfte auf Unterschneidheimer Gemarkung, informierte Erster Beigeordneter Andreas Rief am Donnerstagabend den Gemeinderat. Die Kommunen müssten daher eine Vereinbarung unterzeichnen, auch die Frage der Steuerverteilung sei zu klären. Bürgermeister Dr. Gunter Bühler, der Gemeinderat und Kerkingens Ortsvorsteherin Bettina Weber begrüßen es, dass Ladenburger für die Erweiterung nicht auf die andere Seite der L 1060 wechselt. Die Erweiterung dort sei gut, weil die Anwohner im Norden ohnehin von Lärm belastet seien. Auch die Andienung ans Werk sei wohl "leiser" zu machen, meint Weber. Bühler sagte, Ladenburger wolle das Projekt möglichst schnell realisieren, vielleicht auch mit einem Partner, ein bis zwei Jahre soll es dauern. Dass die andere Seite der L 1060 aber für immer frei bleibt, wollte Bühler nicht versprechen. "Käme ein Goldkorn, das 500 bis 800 Jobs brächte, dann müssten wir das sicher diskutieren", sagt er. Möglich sei dann aber, dass dort nur Gewerbe und nicht Industrie zugelassen werde, was ein Betriebsende um 22 Uhr bedeute. mas/Archivfoto: opo

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