Eindrucksvolle Wallfahrt in Flochberg

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Wer beim Stichwort Marienverehrung nur an Wallfahrtsorte wie Altötting oder Lourdes denkt, den belehrt die Flochberger Kirchengemeinde Mariä Heimsuchung alljährlich am zweiten Septemberwochenende eines Besseren. Hunderte Gläubige kommen in der Wallfahrtskirche zusammen, um die Gottesmutter zu verehren.

Die Ursprünge der Flochberger Marienwallfahrt gehen zurück auf die wunderbare Heilung des Knaben Wilhelm Winzerer im Jahr 1582. 1613 wurde an der Stelle der Marienerscheinungen eine Kapelle errichtet und in den Jahren 1741 bis 1746 dann schließlich eine große, prächtige, barocke Kirche, um dem großen Strom der Pilger gerecht zu werden. Ihre Anziehungskraft hat die Wallfahrtskirche "Unserer lieben Frau vom Roggenacker" bis heute bewahrt. Dies hat das Wallfahrtsfest am Samstag und Sonntag erneut eindrucksvoll bewiesen. Schon zum Rosenkranzgebet am Samstag um 18 Uhr und der anschließenden Eucharistiefeier konnte Pfarrer Hubert Klimek sich über ein volles Gotteshaus freuen. Auch die Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine trugen zur festlichen Stimmung bei. Sie schritten nach dem Gottesdienst der stimmungsvollen Lichterprozession voran, bei der die Gläubigen, vom Quartett der Reimlinger Musikanten begleitet, singend und mit Kerzen in den Händen ihre Kirche umrundeten, bevor der Abend im großen Festzelt gemütlich ausklang.

feierliche Fortsetzung fand das Wallfahrtsfest am Sonntagvormittag mit dem Wallfahrtsgottesdienst mit Pfarrer Joachim Meckler aus Bad Schussenried und dem Kirchenchor aus Waldhausen. Um 14 Uhr begann die Andacht in der Kirche mit Gebet und Gesang. Um 14.30 Uhr feierten die Gläubigen das feierliche Marienlob mit eucharistischem Segen. Vom Frühschoppen über das Mittagessen bis zur Kaffeetafel und dem Vesper sorgten viele Helfer der Kirchengemeinde im Festzelt auch für das leibliche Wohl der Besucher.

gabi neumeyer

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