Im Einsatz für Hilfsbedürftige

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Die Kolpingsfamilie Bopfingen spendet für Mantany. Foto: privat

Comboni-Bruder Nährich berichtet aus dem Hospital Mantany aus Uganda.

Bopfingen. Die Kolpingsfamilie Bopfingen, zusammen mit der kath. Kirchengemeinde lud zu einem Informationsabend mit Günther Nährich ein. Die Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Monika Kiem, begrüßte die Gäste und bedankte sich bei Günther Nährich für seine Bereitschaft, die Anwesenden über seine Missionsarbeiten zu informieren.

Zum Schluss der Veranstaltung bedankte sich der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Eugen Leuze für den sehr interessanten Vortrag und wünschte ihm weiterhin viel Kraft und Mut für seine weitere Tätigkeit im Dienste Gottes.

Neben dem Erlös aus der Veranstaltung erklärte sich die Kolpingsfamilie bereit, einen zusätzlichen Geldbetrag über 500 Euro zu spenden. Der Missionar (Bildmitte) durfte somit etwa 1200 Euro mit in seine neue Heimat nehmen.

Der zur Zeit sich in Heimaturlaub befindliche Günther Nährich aus Bopfingen ist seit 28 Jahren in Uganda als Missionar tätig. Dort leitet er in Mantany das St.-Kizito-Hospital. Dies wurde 1967 als Gesundheitszentrum und Entbindungsstation von den Comboni-Schwestern unter Leitung des damaligen Comboni-Missionars und Bischofs Mazoldi gegründet.

Br. Günther berichtete im Bopfinger kath. Gemeindehaus über seine täglichen Arbeiten, über sein Mühen, den Bedürfnissen der zum Teil sehr armen Menschen gerecht zu werden, aber auch über den finanziellen Kampf ums Überleben des Krankenhauses. Dort mangelt es nicht an Fachkräften, wie in unserem Wohlstandstaat, sondern an finanziellen Hilfen. Inzwischen müssen zwei Drittel der benötigten Mittel durch Spenden abgedeckt werden.

Nicht zuletzt hat sich die Kolpingsfamilie Bopfingen zur Aufgabe gemacht, den Schwachen eine Stütze zu sein. Dies bedeutet, dass ein Großteil des jährlich erwirtschafteten Ertrages Günther Nährich für seine Aufgaben zur Verfügung gestellt werden. Das Hospital ist für ein Einzugsgebiet von 162 000 Einwohnern zuständig und versorgt pro Jahr stationär 15 000 Patienten sowie 98 000 ambulant. Weiter werden unterernährte Kinder aufgebaut bis sie wieder bei vollen Kräften sind und ins Elternhaus zurückkehren können.

Es ist ein Helfen für die Ärmsten der Armen. Nachdem Br., Nährich Verwaltungsleiter des Krankenhauses ist, ist er nicht nur zuständig für die Finanzen des Gesundheitsbereiches, sondern auch für die Ausbildung von Pflegekräften und die handwerklichen Berufe, die ebenfalls zur Stabilisierung der Gesamtanlage nötig sind.

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