Ortsjubiläum: Das „Falkensturz Echo“ bringt Kerkingen zum Beben

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Im vollen Zelt war Party mit dem Falkensturz-Echo.
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Im vollen Zelt war Party mit dem Falkensturz-Echo. Melissa Naschenweng hatte kurzfristig abgesagt.

Bopfingen-Kerkingen. „Da hat sie sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert“, spricht am Samstagabend Bernhard Müller, Vorsitzender des Karnevalsvereins RUHAZU aus, was viele denken nach der kurzfristigen Absage von Melissa Naschenweng. Die junge Künstlerin aus dem Kärntner Lesachtal sollte neben dem Falkensturz-Echo das große Festzelt in Stimmung bringen. Hat sie nicht, aber umso mehr die Jungs vom Falkensturz-Echo, die unkompliziert und ohne langes Reden vom frühen Abend an die vielen Dirndl und krachledernen Fans auf die Bänke brachten. 

Klaus Graf, Vorsitzender des Fördervereins Gemeindehaus Kerkingen, hat mit seinen Vereinskollegen, alles Vorsitzende der Vereine von Kerkingen, kurzerhand beschlossen, Eintrittskarten in Essens- oder Getränkegutscheine umzumünzen oder auszubezahlen. Auch er, sichtlich enttäuscht, versteht die Absage nicht, denn Naschenweng habe am Abend zuvor noch ein Konzert gegeben. Bereits am Donnerstag habe ihr Management mitgeteilt, dass es fraglich sei, ob sie kommen könne. Letztendlich sei aber die Zusage gekommen. Am Samstagmorgen um neun Uhr dann das bittere Erwachen: Absage wegen Krankheit. 

Matthias Herdeg, Kommandant der Kerkinger Feuerwehr, machte deutlich, dass es schon sehr dubios sei, wie alles gelaufen ist. Ortsvorsteherin Bettina Weber war dann froh, als um halb neun das Falkensturz-Echo auf die Bühne kam und das bis auf den letzten Platz gefüllte Zelt zu jubeln begann. Da hat es auch keine Minute gedauert, und der Frust war vergessen. Von Anfang an haben die fünf Musiker das Zelt unter Kontrolle. „Hoch die Hände, rauf auf die Bänke“, schallt es. Die Bässe wummern, in den hinteren Reihen hat man angesichts der Massen auf den Bierbänken keine Möglichkeit, die Band zu sehen. Egal, mitgesungen wird trotzdem. Sänger Florian Schmid und seine Bandmitglieder machen Mega Feierlaune, geben alles und die Fans im Zelt feiern mit bis zum letzten Ton.

Ganz Kerkingen war am Wochenende in Feierstimmung beim Ortschaftsjubiläum „750 Jahre Kerkingen“ und „550 Jahre Kirche St. Ottilia“. Beim „Spiel ohne Grenzen“ stand am Samstag der pure Spaß im Vordergrund.

Im vollen Zelt war Party mit dem Falkensturz-Echo.

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